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Dahme-Spreewald
Luckauer Keglerinnen räumen gleich zwei erste Plätze ab

So sehen erfolgreiche Sportler und engagierte Funktionäre aus! Die Sieger und Platzierten der Sportlerumfrage 2017 des Landkreises Dahme-Spreewald wurden am Donnerstag in Königs Wusterhausen geehrt.
So sehen erfolgreiche Sportler und engagierte Funktionäre aus! Die Sieger und Platzierten der Sportlerumfrage 2017 des Landkreises Dahme-Spreewald wurden am Donnerstag in Königs Wusterhausen geehrt. FOTO: Andreas Staindl
Königs Wusterhausen. Vanessa Wilde und die Jugend-B-Keglerinnen gewinnen die Sportlerumfrage im Landkreis Dahme-Spreewald.

Die Sieger und Platzierten der Sportlerumfrage 2017 des Landkreises Dahme-Spreewald sind geehrt. Sie wurden von Landrat Stephan Loge (SPD), dem zuständigen Dezernent Carsten Saß (CDU) sowie dem amtierenden Vorsitzenden des Kreissportbunds Dahme-Spreewald, Dieter Freihoff, in Königs Wusterhausen ausgezeichnet.

Vertreter aus dem Süden des Landkreises gewannen in drei der fünf Kategorien. Die Keglerinnen des SC Einheit Luckau räumten gleich zwei erste Plätze ab. Vanessa Wilde, Deutsche Meisterin, Landesmeisterin und Mitglied der Nationalmannschaft, gewann bei den Sportlerinnen. Lucy Zug aus Neu Lübbenau (Unterspreewald) wurde Zweite, und das an ihrem elften Geburtstag. Der ganze Saal sang „Happy Birthday“. Die Kunstradsportlerin startet für den SV Grün/Weiß Märkisch Buchholz. Sie ist Ostdeutsche Meisterin und Landespokalsiegerin.

Mannschaft des Jahres wurde die weibliche Jugend B des Kreisfachverband (KFV) Kegeln Dahme-Spreewald. Alle vier Mitglieder-Talea Schultz, Lina Trogant, Alexa Radigk und Vanessa Wilde-kommen vom SC Einheit Luckau. Sie wurden im vergangenen Jahr Deutscher Meister und Landesmeister. Das Kunstradsport-Duo Richard Kolbe und Charlott Alexander vom SV Grün/Weiß Märkisch Buchholz wurde Dritter in dieser Kategorie. Richard Kolbe ist wie seine Trainerin und Mutter Babett Kolbe in Lübben zu Hause. Er und seine Partnerin gehören zu den Besten Junioren in Deutschland und sind auf dem Sprung in die Nationalmannschaft.

Auch bei den Funktionären schaffte es ein Kandidat aus dem Süden des Landkreises unter die ersten Drei der Sportlerumfrage. Günther Bremer vom Goyatzer SV (Lieberose-Oberspreewald) wurde schließlich als Funktionär des Jahres 2017 geehrt. Er begeistert junge Leute seit Jahrzehnten für den Tischtennissport, steht mit 80 Jahren noch immer regelmäßig in der Turnhalle. Sport wird generationsübergreifend, in zahlreichen Sportarten und mit unterschlichen Erfolgen im Landkreis Dahme-Spreewald betrieben.

„Wir haben sportlich gesehen einen tollen Landkreis“, sagt Daniel Gensigk von der Kreissportjugend des Kreissportbunds. „Sport ist viel mehr als nur Fußball.“ Das wurde während der Sportlerehrung deutlich. Leichtathleten, Radsportler, Hockeyspieler, Judoka, Ruderer und Kandidaten anderer Sportarten, aber auch die sportlichsten Schulen wurden geehrt. Zum 24. Mal zeichnete der Landkreis Dahme-Spreewald die Sportler des Jahres aus. „Sport ist für viele Menschen der Mittelpunkt ihres Lebens geworden“, sagt der Landrat Stephan Loge (SPD). „Er ist ein wichtiger Motor für das gesellschaftliche Zusammenleben. Sport tut uns allen gut.“ Der Verwaltungschef zollte allen Kandidaten „Respekt vor ihrer sportlichen Leistung“.

16 Vereine hatten Vorschläge eingereicht-mehr als in den vergangenen Jahren. Eine Jury mit Vertretern des Kreissportbunds, von Fachverbänden, der Kreisverwaltung sowie der regionalen Presse hatte die Sportlerwahl getroffen (die RUNDSCHAU berichtete). Dieter Freihoff würdigt, dass der Landkreis den Sport fördert und damit den „sozialen Stellenwert des Sports erkennt“. Er dankte zudem Daniel Gensigk, „der gemeinsam mit seinem Team eine tolle Auszeichnungsveranstaltung auf die Beine gestellt hat. Die neue Form der Ehrung hat mir sehr gut gefallen.“ Alle Sieger und Platzierten wurden von ihren jeweiligen Trainern und Betreuern vorgestellt. Zudem waren kurze Videos aus dem Sportleralltag der Kandidaten zu sehen-ein emotionaler Höhepunkt der Veranstaltung, die von einem Ballartisten und jungen Tänzern umrahmt wurde. Am Buffet gab es später zahlreiche Gespräche von Aktiven der einzelnen Sportarten. „Eine so attraktive und würdige Sportlerehrung wie in Dahme-Spreewald gibt es nur in wenigen Landkreisen“, sagt Dieter Freihoff.