„Feuerbestattungen sind auf der ganzen Welt üblich, in vielen Ländern gibt es nichts anderes“ , so Müller. In Deutschland werde diese preiswertere Form der Bestattung immer mehr nachgefragt. Die Stadt Luckau als Betreiber des Friedhofs sei jetzt dem Wunsch vieler Bürger nachgekommen, und hat eine Urnenwand für 24 Dop-pelurnen sowie ein Urnengrabfeld für 32 Doppel- sowie 36 Einzelurnen errichten lassen.
Federführend bei den Arbeiten seien die Firma Aschbrenner sowie der Landschafts- und Tiefbau Luckau gewesen, erklärte Holger Schmidt vom Bauhof. 21 300 Euro habe die Anlage gekostet, die auf einem bisher nicht genutzten Teil des Friedhofes entstanden sei. „Und sie ist bei Bedarf durchaus erweiterungsfähig“ , so Harry Müller.
Geändert werden soll jetzt auch die Friedhofsgebührensatzung der Stadt Luckau. Wenn die Stadtverordnetenversammlung während ihrer nächsten Sitzung zustimmt, werden als Bewirtschaftungskosten für eine Urnenkammer in der Wand 22 Euro und für ein Urnenfeld in der Anlage 9,40 Euro pro Jahr zu zahlen sein.