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| 12:03 Uhr

LMBV verwirft Ockerschlammpläne für Altdöberner See

Die Bürgerinitiative Altdöberner See protestiert vor dem Senftenberger Rathaus gegen die von der Bergbausanierungsgesellschaft LMBV geplante Einleitung von Ockerschlamm (EHS) in den Altdöberner See. Sprecher und Chorleiter Dieter Gericke (4.v.l.) hält das Symbol der Bewegung, das blaue Andreaskreuz für den Stopp des blauen Altdöberner Sees in die Höhe.
Die Bürgerinitiative Altdöberner See protestiert vor dem Senftenberger Rathaus gegen die von der Bergbausanierungsgesellschaft LMBV geplante Einleitung von Ockerschlamm (EHS) in den Altdöberner See. Sprecher und Chorleiter Dieter Gericke (4.v.l.) hält das Symbol der Bewegung, das blaue Andreaskreuz für den Stopp des blauen Altdöberner Sees in die Höhe. FOTO: Peter Aswendt
Senftenberg. Kein Einspülen von Eisenhydroxidschlamm (EHS) in den Altdöberner See – mit dieser Nachricht hat heute Mittag die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) überrascht. jag

Der Bergbausanierer teilte mit, dass das Restloch Greifenhain zum EHS-Einspülen zwar grundsätzlich technisch geeignet sei. Jedoch habe die Schutzgut-Bewertung im Prüfprozess überwogen. Zur Stunde informiert die LMBV darüber den Amtsdirektor von Altdöbern, den Bürgermeister von Altdöbern sowie Mitglieder der Bürgerinitiative Altdöberner See. "Die konzeptionell getragenen Ideen, künftig auch das Restloch Greifenhain zum Einspülen von EHS zu nutzen, werden nach intensiver Prüfung nunmehr von der LMBV verworfen und nicht mehr weiter verfolgt", erklärt LMBV-Pressesprecher Uwe Steinhuber.