Das Land hatte die rund 24-Millionen-Euro-Investition ordentlich unterstützt und erhielt gestern für die Sicherung des Standortes in einer strukturschwachen Gegend ein dickes Dankeschön.
Wie gut das Geld angelegt ist, erfuhr Matthias Platzeck beim Rundgang. Er staunte nicht schlecht, dass dieser supermoderne Betrieb mit dem herkömmlichen Bild, das eine verrußte Manufaktur zeigt, nichts mehr gemein hat. Ihm wurde versichert, dass die Eisenhütte die schwierige Zeit überstanden habe und jetzt wieder auf einem guten Weg sei. Trotzdem drücke noch manches Problem. Zum Beispiel die keineswegs nur für die Eisenhütte notwendige Umgehungsstraße, diktierte Adolf Wolpert Platzecks Mitarbeiter in den Notizblock. Die sich durch die enge Innenstadt wälzende Lkw-Karawane, die zwischen Brandenburg, Sachsen und der Autobahn pendelt, sorgt seit Jahren für Unmut bei den Einwohnern und Schäden an Häusern. (mf)