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Lehder Verein fördert das Dachdecken mit Schilf

An der Grobbla in Lehde, an einer der Hauptkreuzungen nahe dem Gasthaus Oppott, lässt die Familie von Steffen Bülow ihr typisches Spreewälder Blockbohlenhaus mit Schilf decken. Ab dieser Woche wird das Schilf aufgelegt. Diese traditionelle Art des Dachdeckens wird vom Förderverein des kleines Spreewalddorfes unterstützt. Deshalb können sich die Bülows über Fördermittel vom Verein freuen.
An der Grobbla in Lehde, an einer der Hauptkreuzungen nahe dem Gasthaus Oppott, lässt die Familie von Steffen Bülow ihr typisches Spreewälder Blockbohlenhaus mit Schilf decken. Ab dieser Woche wird das Schilf aufgelegt. Diese traditionelle Art des Dachdeckens wird vom Förderverein des kleines Spreewalddorfes unterstützt. Deshalb können sich die Bülows über Fördermittel vom Verein freuen. FOTO: Christin Kandora
Lehde. An der Grobbla in Lehde wird gerade ein altes Blockbohlenhaus neu mit Schilf gedeckt. Wie Christin Kandora vom Vorstand des Fördervereins Lehde sagt, werde der Verein der Familie Steffen Bülow für die Pflege der Tradition Fördermittel auszahlen. Hannelore Kuschy

Denn der Pflege der Kulturlandschaft, zu der auch die typischen Blockbohlenhäuser im Ort gehören, hat sich der Verein verschrieben. Ihm gehören heute 110 Mitglieder an, die sich jüngst getroffen hatten, um die nächsten Aufgaben abzustecken.

Ein Projekt sind die Bienenwiesen. Laut Vereinsvorstand werden ehemalige landwirtschaftlich genutzte Flächen reaktiviert. "Die Arbeiten sind inzwischen in vollem Gange. Sie werden durch Mitglieder des Vereins verwirklicht", erklärt Christin Kandora. Die Bienenwiesen seien auf Flächen der Moorigen Tschumi angelegt worden.

In der Wotschofska wird am 26. August das 25-jährige Bestehen des Fördervereins festlich begangen. Schon einen Monat später wird am 23. und 24. September das 26. Lehdefest gefeiert.

Was sich künftig ändern müsse, beschrieb Ortsvorsteher Ulf Richter während der Mitgliederversammlung: Fischer und Lehdsche Einwohner sollen zu den Sitzungen des Staubeirates eingeladen werden, denn sie seien mit der Materie vertraut und durch die Beschlüsse des Gremiums direkt betroffen.