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Lebenswerte Umwelt für unsere Kinder erhalten

Lebenswerte Umwelt für unsere Kinder erhalten Zum Beitrag "Aus Wiesen werden Ackerflächen" vom 18. April schreibt Bastian Fuchs aus Groß Wasserburg: Sehr geehrter Herr Goebel, danke für Ihre offenen und ehrlichen Worte zur aktuellen Situation auf den Wiesen und Brachen in unserer Heimat.

Die Förderpolitik aus Brüssel geht damit nicht nur eigene, sondern auch umweltschädigende Wege, denn wenn nun damit die letzten Rückzugsgebiete für wild lebende Tiere bearbeitet werden, wird es für viele, einstmals häufige Vogel-, Pflanzen- und Insektenarten durchaus brenzlig. Blühende Wildblumenwiesen, Rebhühner oder verschiedene Schmetterlingsarten sind in unserer Brandenburger Landschaft kaum noch zu finden oder bereits ausgestorben. Wälder werden mit Breitbandinsektiziden eingenebelt, unsere alten Alleen systematisch gefällt und Landschaften "bereinigt" und überformt. Förderpolitik als Begründung für diese Maßnahmen ist nachvollziehbar, aber nicht akzeptabel, denn wir hinterlassen unseren Kindern damit einen riesengroßen Scherbenhaufen. Artenarmut und unansehnliche Landschaften sind das Ergebnis ganz weniger Jahre in einer einstmals alten, wundervollen und abwechslungsreichen Brandenburger Landschaft. Es liegt in unserer Verantwortung, unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zu erhalten.