Darüber informierte Kämmerin Ute Radnitz am Dienstag in der gemeinsamen Sitzung des Bau- und des Wirtschaftsausschusses. Befürchtungen, dass mit einer Erhöhung des Beitrags von 1,50 Euro auf zwei Euro Einnahmen einbrechen würden, hätten sich nicht bestätigt, so Ute Radnitz.

Lübbenau hatte die Erhöhung im Mai 2014 beschlossen. Fällig wird der höhere Beitrag seit Januar 2015. Zugleich jedoch brauchen Besucher, die noch keine 18 Jahre alt sind, keinen Beitrag zahlen. Zwei Euro Kurbeitrag nehmen auch die Nachbarkommunen Burg und Lübben.

In der Sitzung am Dienstag wurde diskutiert, die Kurbeitragssatzung in einigen Punkten zu korrigieren. So sei in der neuen Fassung nun klar zum Ausdruck gebracht, dass 18-Jährige den Beitrag bereits zu zahlen haben, so Ute Radnitz. Außerdem dürfe die Stadt aufgrund des neuen Brandenburgischen Meldegesetzes nicht mehr die Staatsangehörigkeit der Gäste abfragen. Die Beitragshöhe indes bleibt unverändert. Im Anschluss brachte die Abstimmung ein klares Votum: Der Stadtverordnetenversammlung wird empfohlen, die neue Satzung zu beschließen.