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| 08:35 Uhr

Kunst im Vorbeigehen

Vetschau. Kolkwitz liegt direkt um die Ecke von Myanmar.

Geografisch mag die Distanz größer sein, der Vetschauer Künstler Siegfried Engelmann stellt seine Eindrücke jedoch als farbliche Annäherung in Gestalt einer grün-goldenen Studie des südostasiatischen Landes neben das flächige Gelb eines Lausitzer Rapsfeldes. In der Flurgalerie des Stadtschlosses stellt Engelmann unter dem Titel "Vermischtes und Gemischtes" insgesamt 18 seiner Werke vor.

Mit der Ausstellung werde die Erfolgsgeschichte der Nutzung des Stadtschlosses als öffentliches Haus "hochkarätig" fortgeschrieben, so Vetschaus Bürgermeister Axel Müller (SPD) bei der Eröffnung. Dem zahlreich erschienenen Publikum gab Siegfried Engelmann bei einem anschließend Rundgang kurze Erläuterungen zu einzelnen Werken. Zu sehen sind unter anderem Reiseeindrücke aus Myanmar (Burma) und Afrika sowie impressionistische Ansichten des Vetschauer Schlossparks oder winterlicher Landschaft. Reizvolle Kontraste bieten leuchtende Blumenstillleben in Acryl- und Ölfarben neben schwarz-weißen Tuschegrafiken, die den Spreewald mit detailgenauem Strich wiedergeben.

Der Realismus steht für den 68-jährigen Maler und Grafiker im Vordergrund. "Für mich sind die Menschen zentrales Element der Kunst", betont Engelmann. So zeigen seine Bilder in verschiedenen Stilen buntes Markttreiben, eine Tanzstudie oder Porträt-Skizzen. Engelmann: "Mit der Ausstellung möchte ich dem Besucher mein ganzes Spektrum näher bringen." Die Werke sind bis 23. Dezember, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr, Dienstag bis 18 Uhr, zu sehen.han