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Kulturprogramm 2018
Kulturjahr kommt in Fahrt

Ende Mai wird der Güterwagon am Gleis drei wieder zur Bühne für das legendäre „Polkabeats-Festival“. Bis dahin halten Queenie Nopper (re.) und Michael Hensel zahlreiche Kreativangebote und Kulturhighlights bereit.
Ende Mai wird der Güterwagon am Gleis drei wieder zur Bühne für das legendäre „Polkabeats-Festival“. Bis dahin halten Queenie Nopper (re.) und Michael Hensel zahlreiche Kreativangebote und Kulturhighlights bereit. FOTO: Jenny Theiler / LR
Lübbenau. Der Kulturverein Lübbenaubrücke plant für das Jahr 2018 traditionelle und neue Projekte.

Als Verbindung zwischen dem Bürger und der Lübbenauer Stadtentwicklung versteht sich der Verein Lübbenaubrücke seit 2001  und hat sich auch über die Grenzen des Spreewaldes hinaus einen Namen gemacht.  Um dem hervorragenden Ruf weiterhin gerecht zu werden, hat sich das Team der Lübbenaubrücke auch für das Jahr 2018 ein abwechslungsreiches Programm aus spannenden Events, Projekten und Workshops überlegt.  Neben den traditionellen Veranstaltungen, wie der Osterwerkstatt und dem Lindenfest, finden zwei Stadtforen statt „Wir wollen Hemmschwellen abbauen, Menschen zusammenführen und Diskussionen anregen“, erklärt Michael Hensel vom Projektbüro Lübbenaubrücke.

Diskutiert werden darf bei einem der monatlichen Themenabende. Von Oktober bis März treffen sich interessierte Bürger an jedem ersten Donnerstag des Monats um 19 Uhr im Atelier des Gleis drei Kulturzentrum Lübbenau. Ob historisch, informativ, aktuell oder etwas ganz anderes - für jeden, der gern mit seinen Mitmenschen ins Gespräch kommt, wird ein passendes Thema dabei sein. Die Themen werden kurzfristig bekannt gegeben.

Wer das multikulturelle Leben in Lübbenau mitgestalten möchte, wird eingeladen am offenen Stammtisch der Bürgerinitiative „buntes Lübbenau“ teilzunehmen. Der Stammtisch „Hallo Nachbarn“ findet jeden letzten Donnerstag des Monats zwischen 19 und 21 Uhr statt. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. Dies ist unter info@buntesluebbenau.de oder 03542 403692 möglich.

Die Grundlagen der Handarbeit können Kinder und Jugendliche in der „Arbeitsgemeinschaft Kreativwerkstatt“ erlernen. Das Nähen an der Nähmaschine und noch einiges mehr wird in der Schulzeit dienstags zwischen 15 und 17 Uhr angeboten. Für fortgeschrittene Erwachsene treffen sich die Nähfrauen in zwei Gruppen, dienstags oder mittwochs von neun bis zwölf Uhr.

Ausreden für Langeweile wird es auch in den Schulferien nicht geben. Mit vielen bunten Freizeitangeboten bekommen daheimgebliebene Schüler die Gelegenheit ihre Ferienzeit abwechslungsreicher zu gestalten. Handarbeitskurse, sowie die Möglichkeiten zu malen und zu basteln, werden in allen Ferien von Dienstag bis Donnerstag zwischen zehn und 13 Uhr angeboten.

Trotzdem die Lübbenaubrücke ein breites Spektrum an kreativen Projekten abdeckt, blieb das hauseigene Fotolabor lange Zeit ungenutzt. „Wir hatten mit so vielen anderen Projekten alle Hände voll zu tun. Da ist das Fotolabor etwas in den Hintergrund gerückt“, erklärt Queenie Nopper. Außerdem habe man keinen Leiter gefunden, der sich dem Projekt mit der nötigen Entschlossenheit hätte annehmen wollen. Das soll sich in diesem Jahr ändern. In Kooperation mit der Spektrale Luckau, ist in diesem Jahr zum ersten Mal ein Fotoworkshop für Jugendliche geplant. „Das Interesse war da und nun hatte es sich endlich ergeben“, freut sich Queenie Nopper. Eine professionelle Fotografin wird die leitende Position übernehmen. Ob die Fördergelder für den Workshop zusammen kommen, steht noch nicht hundertprozentig fest. Der Verein Lübbenaubrücke sind jedoch zuversichtlich.

Ein besonderes Projekt ist für den Spätsommer geplant. Vom 20. August bis 8. September besuchen die Künstler der renommierten „Clara-Mosch-Gruppe“ den Spreewald, um mit Künstlern aus Brandenburg in Dialog zu treten. Die Wasserlandschaft des Spreewalds bietet eine optimale Grundlage, um sich mit dem Leitgedanken des Gemeinschaftsprojektes „Landschaftssicht ist auch immer Weltsicht“ künstlerisch auseinander zu setzen. Im Vordergrund stehe die Frage, inwieweit die Sicht auf eine Landschaft auch als Weltsicht aufgefasst werden könne. Drei Mitglieder der Originalgruppe, die zu DDR-Zeiten in Chemnitz aktiv war, finden sich mit fünf Künstlern aus Brandenburg für drei produktive Wochen zusammen. Zum Thema „Entwicklung der heutigen Landschaftskunst“ sind im Rahmen des Projektes öffentliche Veranstaltungen und eine Kunstauktion geplant. Eine Auswahl der, im Spreewald entstandenen Werke, soll im Anschluss an das Projekt in einer Wanderausstellung gezeigt werden.

Informationen zu alle Veranstaltungen erhalten Interessenten auf www.gleis3.org. Anmeldung zu den jeweiligen Workshops unter info@luebbenaubruecke.de oder unter 03542 403692.

(the)