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| 14:11 Uhr

Kleiner Musiksommer
Bürgerinitiative für Ferienzentrum lockt in Wallgarten

René Riewa, David Hänschen und Gerd Kasprick (v.l.n.r.) planen den Kleinen Musiksommer, der am Freitag im Wallgarten stattfinden soll.
René Riewa, David Hänschen und Gerd Kasprick (v.l.n.r.) planen den Kleinen Musiksommer, der am Freitag im Wallgarten stattfinden soll. FOTO: Rüdiger Hofmann
Calau. An der Burgruine in Calau treten am Freitag um 17 Uhr Kinder der Musikschule Hampicke und des Tanzstudios Revana auf. Von Rüdiger Hofmann

Kinder der Musikschule Simone Hampicke und des Tanzstudios Revana Lidia Rudolph aus Calau werden am Freitag, 13. Juli, um 17 Uhr im Wallgarten an der Burgruine der Stadt auftreten. Auch Solisten der Band „Circle“ wollen sich dem Publikum präsentieren. Veranstalter ist die „Bürgerinitiative für unser Ferienzentrum Calau“. „Unsere Kinder wollen sich auf ihrer eigenen kleinen Bühne zeigen und Spaß haben“, sagt David Hänschen, Gründungsmitglied der Initiative. Außerdem wolle man den Wallgarten verstärkt als Veranstaltungsort in das Bewusstsein der Bürger rücken. Das Team der Gaststätte „Oase“ wird während der Veranstaltung kühle Getränke und Grillwurst verkaufen. Der Eintritt ist frei, es wird aber eine kleine Spendenbox geben.

Die „Bürgerinitiative für unser Ferienzentrum Calau-Friedrichsfeld“ hat sich am 15. Mai 2017 gegründet. Inzwischen haben sich rund 500 Bürger angeschlossen – Lehrer, Schüler und Unternehmer. „Sinn der Initiative ist es, dass wir uns gegenüber unserer Verwaltung stark machen wollen, das Ferienzentrum am jetzigen Standort vor den Toren von Calau mitten in der wunderschönen Natur zu erhalten“, sagt Gerd Kasprick. Eigentümer ist die Stadt, genutzt wird es durch verschiedene Vereine und Organisationen sowie durch Schüler und Kinder der Calauer Kitas. Geplant sei aus städtischer Sicht die Umsiedlung des Zentrums auf eine Fläche nahe des SV-Sportplatzes, wodurch laut Bürgerinitiative „die herausragende Lage mitten im Wald verloren geht“. „Wir wollen stattdessen eine deutliche Steigerung der Nutzung von Gebäude und Gelände durch die Kinder“, sagt David Hänschen. Dazu müsse die Heizungstechnik des Gebäudes modernisiert werden. Auch der Einsatz von Fotovoltaik-Anlagen auf einem Teil der Freifläche sei denkbar. Fördermöglichkeiten würden derzeit geprüft.

Das Ferienzentrum Friedrichsfeld kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Der ehemalige Calauer Kreisschulrat Horst Garau hatte es zu DDR-Zeiten ins Leben gerufen, um Kindern auch aus finanzschwachen Elternhäusern Sport- und Freizeitmöglichkeiten während der Schulferien zu ermöglichen.