Die Aufwendungen stünden nicht in angemessenem Nutzen der Maßnahme, hieß es zur Begründung. Im Antrag ging es um die Übernahme von 9000 Euro. Krzysch, der sich enttäuscht zeigte von der Argumentation, wolle die Werkstatt weiter öffnen, "soweit ich das kann". "Ich kann es mir nicht mehr leisten, 100 Stunden kostenlos anzubieten. Das wäre Selbstausbeutung." Krzysch wolle sich weiter um Fördermöglichkeiten bemühen. Von der Kreisverwaltung wünsche er sich dann aber zeitigere Signale, was er anders machen könne. Die Ablehnung des Kreises wird voraussichtlich auch Auswirkungen auf die Entscheidung der Stadt Calau haben. Die hatte einen jährlichen Zuschuss über 1500 Euro von diesem Votum abhängig gemacht. "Ich werde die Situation so hinnehmen, wie sie ist", konstatierte Krzysch, der seit Jahren Projekte mit Kindern und Jugendlichen durchführt.