ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:07 Uhr

Ambrosia
Koordinator gegen Ambrosia macht sich an die Arbeit

Eine Beifuß-Ambrosia-Pflanze (Ambrosia artemisiifolia) wird fachmännisch untersucht.
Eine Beifuß-Ambrosia-Pflanze (Ambrosia artemisiifolia) wird fachmännisch untersucht. FOTO: dpa / Z1022 Patrick Pleul
Vetschau. Die Koordinierungsstelle zur Ambrosiabekämpfung im Land Brandenburg wird frühestens im August besetzt. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine mündliche Anfrage des agrar- und umweltpolitischen Landessprechers von Bündnis 90/Die Grünen, Benjamin Raschke, hervor. Von Rüdiger Hofmann

Bei der alljährlichen Ambrosia-Ausreißaktion der Vetschauer Bürger am 23. Juni hatte der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen der Vetschauer Stadtverordneten, Winfried Böhmer, darauf hingewiesen, dass auf Initiative seiner Partei hin nun eine entsprechende Stelle in Potsdam ausgeschrieben wurde. Der künftige Koordinator soll Strategien zur Bekämpfung und Verhinderung der Ausbreitung von Ambrosia entwickeln, indem er Daten ermittelt, analysiert und auswertet. Die hochallergene Pflanzenart hat sich in und um Vetschau besonders stark ausgebreitet. Durch Ausreißen der Ambrosiapflanze vor der Blüte wird der Pollenflug und somit die Ausbreitung der Pflanze verhindert. Das Mühen der Vetschauer zeigt bereits erste Erfolge: Im Vergleich zum Vorjahr ist der Bestand etwas weniger geworden.