Die in der Vetschauer (Kern-)Stadt vorhandenen Sportplätze sollen auf ihr Potential und ihre Entwicklungsfähigkeit unter Beachtung des dort betriebenen Vereinssports untersucht werden. Das geht aus einem Antrag des CDU-Ortsverbandes hervor, der im Sozialausschuss am kommenden Montag um 18 Uhr im Bürgerhaus behandelt wird. Zu klären sei auch, ob Sportstandorte künftig zusammengelegt werden können.

Vetschauer CDU fordert Machbarkeitsstudie

„Der Bürgermeister soll beauftragt werden, für das Gelände des derzeitig nicht genutzten Friedrich-Ludwig-Jahn Sportplatzes nebst Sporthalle unter Einbeziehung des Hellmannplatzes sowie des früheren Firmengeländes der Waggonbaufabrik Werk II eine Machbarkeitsstudie unter Einbindung eines Fachplanungsbüros erstellen zu lassen“, teilt CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Malik mit.

Für die Stadt sei es wichtig, die Grundlagen abzuklären, um mittelfristig ein attraktives Kultur- und Sportzentrum nutzen zu können. „Insoweit können wir uns die Entwicklung und Wiederbelebung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatzes mit seinem gesamten Umfeld vorstellen“, so Malik.

Drei Sportstandorte in der Vetschauer Kernstadt

In der Kernstadt gibt es gegenwärtig drei Standorte, auf denen Sport getrieben werden kann und wo sich jeweils mindestens ein Fußballfeld befindet. Betroffen sind der Sportplatz am Schulzentrum, das Sportgelände im Stradower Weg sowie der frühere Sportplatz auf dem „Friedrich-Ludwig-Jahn Sportplatz“ an der gleichnamigen Straße neben dem „Griebenow Park“. Dort könnte ein neuer Fußballhauptplatz mit Nebenplätzen als Trainingsplätze sowie eine sanierte Sporthalle mit dazugehörigen Nebengebäuden einschließlich Vereinsheim entstehen, so der Vorschlag.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sollte unbedingt abgeklärt werden, ob und inwieweit Fördermittel zu beschaffen sind. „Im Falle einer Realisierung käme auf den Freiflächen des heutigen Standortes am Stradower Weg als Nachnutzung die Entwicklung eines attraktiven Eigenheimstandortes in Betracht“, geht aus dem CDU-Antrag weiter hervor. Die geschätzten Kosten für die Studie würden sich auf etwa 15 000 Euro belaufen.