Der Bürgermeister der Stadt Vetschau, Bengt Kanzler (parteilos), soll beauftragt werden, einen Rad- und Fußweg an der Ostseite des innerstädtischen Friedhofes in Absprache mit der Wohnbaugesellschaft Vetschau mbH (WGV) zu realisieren. Das geht aus einem Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen hervor, der im nächsten Wirtschaftsausschuss am kommenden Montag, 27. Januar, unter den Abgeordneten diskutiert wird. Der öffentliche Teil der Ausschusssitzung beginnt im Bürgerhaus um 18 Uhr.

Hintergrund für einen möglichen neuen Weg ist die verstärkte Nutzung des Friedhofes durch Bürger der Stadt als kurze Wegeverbindung zwischen Wilhelm-Pieck-Straße und Straße des Friedens. Außerdem hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder mal Vorfälle gegeben, als Ruhestörungen oder Müllablagerungen gemeldet wurden. Auch Blumendiebstähle hatte es gegeben.

Hoffnung auf einen Trampelpfad

Da in der Wilhelm-Pieck-Straße nun ein Block abgerissen wird, eröffnet sich laut Antrag der Grünen die Möglichkeit, östlich des Friedhofes die genannte Verbindung zu schaffen. „Mit dem neuen Weg kann der Friedhof entlastet werden“, heißt es in der Beschlussvorlage. Als erstes sollte der Zaun parallel der Straße des Friedens geöffnet werden. „Vielleicht entsteht dann ein Trampelpfad, der die Wegeführung vorgeben könnte“, sagt Winfried Böhmer, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90 / Die Grünen. Die Grünfläche sollte zudem durch zusätzliche Pflanzungen aufgewertet werden.

Der Antrag wird nach der Behandlung im Wirtschaftsausschuss noch im Hauptausschuss Ende Februar diskutiert und daraufhin in der Stadtverordnetenversammlung am 19. März entweder beschieden oder abgelehnt.