ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:32 Uhr

Kinder in Repten brauchen Spielplatz

Zwei Fußballtore machen den Reptener Spielplatz aus.
Zwei Fußballtore machen den Reptener Spielplatz aus. FOTO: H. Kuschy
Vetschau. Der Kinderspielplatz in Repten macht einen sehr bescheidenen Eindruck. Zwei Fußballtore stehen sich neben dem Gemeindehaus gegenüber. Hannelore Kuschy

Vorläufig aber ist nicht vorgesehen, daran etwas zu ändern, obwohl laut Einwohnermeldeamt 16 Kinder im Ort bis zwölf Jahre alt sind.

Auf diesen Umstand hatte bereits ein Reptener Einwohner bei der Sitzung der Stadtverordneten am 30. Januar aufmerksam gemacht. Zwar lebten in Repten gerade mal 92 Einwohner, wie er sagte, doch habe die Zahl der Kinder zugenommen. Zehn seien es bis sechs Jahre. Den Mann ärgere, dass erst für das Jahr 2016 Geld eingeplant sei, um den Spielplatz nahe dem Gemeindehaus zu erneuern. Das hat die WGO-Fraktion aufgegriffen. 3000 Euro sollten ausgegeben werden, um längst fällige Spielgeräte für Repten anzuschaffen.

In Koßwig sei es nötig, 4500 Euro für eine Ballfanganlage an beiden Torseiten auszugeben. Der Zaun sei dringlich, weil Fußbälle oft auf dem Friedhof landen. Ende vergangenen Jahres sei dem Ortsbeirat Abhilfe zugesagt worden, doch die Position im Haushalt sei, so die Fraktion, versehentlich nicht aufgenommen worden.

Erheblich eingeschränkt ist die Nutzung der Radduscher Sport- und Kulturscheune. Wegen der schlechten Akustik hätten dort vor allem kleinere Gruppen Probleme mit der Verständigung. Schall schluckende Akustikplatten müssten eingebaut werden, die etwa 5000 Euro kosten würden. Die Spielvereinigung Raddusch als Betreiber der ausgebauten Scheune sei bereit, 1500 Euro davon selbst zu übernehmen.

Die WGO unterbreitet auch einen Vorschlag, wie das zu finanzieren wäre. Werde die Ausstattung des Stadthauses 3 entsprechend dem Antrag gefördert, hätte die Stadt weniger Eigenmittel bereitzustellen als geplant und demzufolge eine "Investitionsreserve". In den Haushalt aufgenommen wurden diese Positionen nicht. Die Abgeordneten verpflichteten jedoch den Bürgermeister, die Vorschläge umzusetzen, sobald Geld vorhanden ist.