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| 13:49 Uhr

Wasser marsch!
Kinder erobern neuen Wasserspielplatz

Neuer Wasserspielplatz begeistert Radduscher Kita-Kinder.
Neuer Wasserspielplatz begeistert Radduscher Kita-Kinder. FOTO: Stadt Vetschau
Vetschau. Begeisterung in der Radduscher Kita über die neue Spielanlage, die der Förderverein aus Spenden finanziert hat.

(red/kr) Die Kinder der Kita Raddusch stehen schon aufgeregt an der Absperrlinie und können es kaum erwarten. Über mehrere Tage hinweg haben sie das Baugeschehen auf ihrer Spielanlage beobachtet. Die Mitarbeiter des Vetschauer Bauhofs hatten ganze Arbeit geleistet. Ein neuer Wasserspielplatz will in Beschlag genommen werden. Doch bis dahin gab es einiges zutun. Die Drainage musste verlegt werden, der alte Barfuß-Pfad musste weg, und der komplette Sandkasten musste neu umfasst werden, für die Wasserpumpe wurde ein neuer Wasseranschluss gelegt.

Der Wasserspielplatz wurde vom Förderverein „Kita Marjana Domaškojc Raddusch e.V.“ finanziert, erzählt Juliane Ternow, Vorsitzende des Fördervereins. Das Geld wurde mühsam über Jahre angespart und mit Bastelaktionen, Kuchenbasaren und Zampern gesammelt, um sich einmal eine „große Sache“ leisten zu können. Kita Leiterin Michaela Murrer war von der Idee gleich begeistert. „Wir haben schon eine Weile überlegt, was man für die Kinder noch machen könnte, und so ein Platz, an dem die Kinder plantschen und matschen können ist einfach toll. Kinder lieben Wasser, und hier können alle miteinander spielen und kreativ die Bahn des Wassers bestimmen. Und jedes Mal können sie es anders bauen und es ist nicht immer gleich, wie bei einem Klettergerüst.“

Janine Bramer, Schatzmeisterin des Fördereins ist ebenfalls begeistert und wirbt gleich für den Förderverein. Aktuell gäbe es 34 Mitglieder und normalerweise bleiben die Eltern nur solange im Förderverein, bis das Kind die Kita verlässt. Leider rücken dann aber nicht so schnell wieder neue Mitglieder nach. „Irgendwie haben sie Angst, dass man damit große Verpflichtungen eingeht. Das ist nicht so. Es geht doch um das Engagement für das eigene Kind“, erzählt sie. Außerdem ist es doch schön, wenn das eigene Kind sagt, „Guck mal, da hat meine Mama mitgemacht.“

Nachdem Juliane Ternow und Bürgermeister Bengt Kanzler das Absperrband durchgeschnitten haben, rasen die Kinder auf die Anlage. Schnell wird festgelegt, wer zuerst die Pumpe bedienen darf und wer die ersten Wasserbahnen verlegt. Die Kinder haben sichtlich ihren Spaß, und was gibt es besseres, als bei 30 Grad mit Wasser zu plantschen.