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| 02:42 Uhr

Kinder, Eltern und Erzieher haben Mitspracherecht

Auch die "Regenbogen"-Kinder haben 20 Jahre freie Trägerschaft ihrer Kita gefeiert.
Auch die "Regenbogen"-Kinder haben 20 Jahre freie Trägerschaft ihrer Kita gefeiert. FOTO: Kathrin Schreier/ksh1
Lübbenau. Aufregend ist die erste Zeit nach den Sommerferien immer. So viele neue Kinder, so viele Kennenlern-Momente zwischen den neuen und den alten "Regenbogen"-Kindern, so viele spannende Urlaubs- und Feriengeschichten, die die Schüler im Hort loswerden wollen. Kathrin Schreier/ksh1

Und bei all dem Neuen ist doch alles beim Alten. Ramona Schmidt, Leiterin der Kita "Die Regenbogengruppe" im Lübbenauer Jenaplanhaus schaut zufrieden auf die Ferien zurück.

Die Angebote für die Ferienhortkinder hatten es in sich. Einer Kreativwoche folgte eine Forscherwoche, nach der Literaturwoche gab es die Sprachwoche. Den krönenden Abschluss bildete die Tanz- und Bewegungswoche. Gewidmet war dieses Programm einem ganz besonderen Jubiläum.

Seit mittlerweile 20 Jahren arbeitet die Kita "Die Regenbogengruppe", damals "Zwergengruppe", in freier Trägerschaft des Fördervereins der Jenaplanschule. 1992, ein Jahr nach der Schulgründung, begann die eng mit der Schule verbandelte Kita zu arbeiten, damals noch als städtische Kita. Vier Jahre später ging sie in die freie Trägerschaft und arbeitet so bis heute erfolgreich.

Auch wenn der Förderverein der Arbeitgeber der Mitarbeiter ist, rein emotional, so Ramona Schmidt, seien es die Eltern der Kinder. Dies erklärt wohl den Erfolg der Kita: Kinder, Eltern und Erzieher haben hier gleichermaßen Mitspracherecht. Und, so betont die Kitaleiterin, jedes Kind werde in seiner Einzigartigkeit angenommen, gefördert und gefordert.

Wenn die "Regenbogen"-Kinder am Ende ihrer Kindergartenzeit angelangt sind und Schulkinder werden, dürfen sie einen ganz harmonischen Übergang erleben, denn sie bleiben im gleichen Haus, kennen viele der größeren Schüler und vor allem einige der Lehrer schon. Außerdem sind sie vertraut mit den vier Säulen, auf denen das erfolgreiche Jenaplan-Konzept steht: Gespräch, Spiel, Arbeit und Feier.

Die Art und Weise, in der die Kita arbeitet, sorgt für eine hohe Zufriedenheit bei den Mitarbeitern, sorgt dafür, dass sie ihre Arbeit überaus gern machen. Das wiederum hat zur Folge, dass die Erzieher minimale Ausfallzeiten haben. Nicht zuletzt ist das auch darauf zurückzuführen, dass die Mitarbeiter den Fördervereinsvorstand immer zuverlässig hinter sich wissen. Das solide Miteinander war ihnen in all den Jahren eine gute Basis für ihre Arbeit.

Nicht nur wegen des Jubiläums, aber ganz sicher aus diesem Anlass, ist es "Regenbogen"-Kita-Leiterin Ramona Schmidt und ihren Kollegen ein Bedürfnis, sich zu bedanken für 20 gute Jahre - ob damals mit den Männern der ersten Stunde wie Dr. Wolfram Linz, Bernhard Loske und Achim Liedtke oder in den jüngeren Jahren unter der Leitung von Jean Meyer und Sandra Müller mit ihrem engagierten und loyalen Vorstand hinter sich.