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Kinder basteln in Lübbenau mit Reißzwecken, Leim und Servietten

Beim Jugendförderverein hatten sich Maggan, Neele, Jo Ann und Lena (von links) eingefunden, um Blinkschaltungen für die Augen ihrer Holzfiguren zu löten. Fachliche Hilfe erhielten sie von Hartmut Bergauer (l.) und Volker Schramm (r.) sowie Daniel Michael (M). Foto: Bernd Marx/bdx1
Beim Jugendförderverein hatten sich Maggan, Neele, Jo Ann und Lena (von links) eingefunden, um Blinkschaltungen für die Augen ihrer Holzfiguren zu löten. Fachliche Hilfe erhielten sie von Hartmut Bergauer (l.) und Volker Schramm (r.) sowie Daniel Michael (M). Foto: Bernd Marx/bdx1 FOTO: Bernd Marx/bdx1
Lübbenau. Zum großen Weihnachtsbasteln im Lübbenauer Jugendförderverein und bei der Arbeiterwohlfahrt Brandenburg Süd waren am Samstagnachmittag über 60 Kinder mit ihren Eltern in die Station an der Dammstraße gekommen. In der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte wurde über viele Stunden geleimt und gelötet, gebohrt und gemalt. bdx1

Mittlerweile gehört es zur Tradition, dass kurz vor dem 1. Advent zum gemeinsamen Basteln in die Dammstraße eingeladen wird. „Wir freuen uns, dass so viele Kinder zum Basteln gekommen sind“, so Daniel Michael (33), Vorsitzender des Lübbenauer Jugendfördervereins.

Gabriele Willer hatte alle Hände voll zu tun, um die Weihnachtsbastelei bei der Arbeiterwohlfahrt zu koordinieren. Immer wieder kamen Kinder mit ihren Eltern in die Begegnungsstätte „hereingeschneit“. „Seit 1993 führen wir die beliebten vorweihnachtlichen Bastelarbeiten durch, da ist der Erfolg schon programmiert“, so die 51-jährige Sozialpädagogin.

„Ich finde es ganz toll, dass die Kinder die Möglichkeit haben, so schöne Geschenke hier zu basteln“, meinte Annett Konzack aus Lübbenau. Ihre neunjährige Tochter Sara war gerade dabei, ein attraktives Windlicht in der Serviettentechnik herzustellen. Sie schnitt einen Weihnachtsmann aus und klebte ihn mit weißem Serviettenlack auf eine Tasse. Zur Trocknung blieb die Tasse 30 Minuten stehen. „Wir werden die Tasse dann zu Hause in den 160 Grad heißen Backofen stellen, damit das Motiv richtig fest einbrennt“, erklärte sachkundig Annett Konzack.
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„Das wird ein schönes Weihnachtsgeschenk für meine Oma“, frohlockte Sara schon vorab.

Auf der anderen Tischseite zeigten indes Julia, Lea und Luca ihr handwerkliches Talent. Mit viel Geschick klebten die Mädchen ausgeschnittene Motive, wie Pinguine, Vögel und Weihnachtsgestecke auf die Tassen und Teller. Wenig später taten es ihnen Antonia, Jona, Gina, Anne und Fredericke gleich.

Als die Mädchen und Jungen mit ihren Eltern nach Hause gingen, hatten sie Rucksäcke, Taschen und Beutel dabei. In ihnen schlummerten wunderschöne Weihnachtsgeschenke.