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| 02:32 Uhr

Kein "Radfahrer frei" nach dem Ausbau der Vetschauer Jahnstraße

Vetschau. Sind die Fördermittel da, wo sie gebraucht werden, kann im Sommer mit dem Ausbau der Vetschauer Jahnstraße auf dem 235 Meter langen Abschnitt zwischen Bahnhofstraße und Schönebegker Straße begonnen werden. Die Fahrbahn soll von derzeit 7,50 auf sechs Meter verringert werden. H. Kuschy

Stadt und Anlieger hatten sich darauf geeinigt, mit Ausnahme des kleinen Abschnitts am Sportplatz, einen 2,60 Meter breiten Gehweg - Radfahrer frei - anzulegen. Das aber wird von der Straßenverkehrsbehörde nicht genehmigt. Eine Freigabe für Radfahrer komme nur in Betracht, wenn dies unter Berücksichtigung der Belange der Fußgänger vertretbar sei. Trotz der dort genügenden Ausbaubreite solle bedacht werden, dass für Fußgängergruppen wie Kinder, die zur Turnhalle oder auf den Sportplatz wollen, und Radfahrer gegenseitige Behinderungen entstehen könnten.

Radfahrer müssten zum Beispiel um abgestellte Müllbehälter herumfahren. Bei Dunkelheit könnten solche Hindernisse zu spät erkannt werden. Anlieger hätten zudem Bewuchs und Mauereinfriedungen zu beseitigen. In der vielleicht zu erweiternden Tempo-30-Zone sei es weniger gefährlich, Radfahrer auf der Straße fahren zu lassen, als ihnen einen Teil des Gehwegs zuzugestehen, so das Amt.