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| 02:32 Uhr

Kameras nun für zwei Storchennester

Die Kamera wird vor dem Horst am Groß Lübbenauer Weg in Raddusch montiert.
Die Kamera wird vor dem Horst am Groß Lübbenauer Weg in Raddusch montiert. FOTO: P. Becker/peb1
Raddusch. Wenn viele es wollen, findet sich auch immer ein Weg. Denn die Aufstellung der Storchenkamera am Groß Lübbenauer Weg in Raddusch gelang kurzfristig und nun dauerhaft. P. Becker/peb1

Bauer Recycling aus Lübbenau sorgte im vergangenen Jahr für die Bereitstellung eines mobilen Mastes, die Radduscher Firma Droge-Bau übernahm die Kranarbeiten. Dieser Mast musste nun einer dauerhaften Lösung Platz machen.

Für die Lieferung und das fachgerechte Aufstellen eines ausrangierten Strommastes konnte Emis Energy gewonnen werden. Steffen Müller von der VIS hat die Anfertigung der Kamerahalterung übernommen. Werner Buchan kümmerte sich um den Blitzschutz, Maik Moll, Marcel Lehnigk und Matthias Hantscher haben die Pflasterarbeiten und die Verlegung des Stromkabels realisiert.

Die Stadtverwaltung Vetschau hat die Baufreiheit geprüft. Tobias Kienz stellte seine Hebebühne bereit, mit der Udo Saaro und Andreas Rehm die Kamera installieren sollten. Leider fehlte dafür der letzte Höhenmeter des Auslegers. Dies gelang erst mithilfe der Feuerwehr-Drehleiter aus Vetschau, die ganz unbürokratisch und kurzfristig gestellt wurde. Stefan Noack ließ dafür sogar das Essen stehen und eilte mit der Drehleiter den Monteuren zu Hilfe. Das Spreewaldhotel Radduscher Hafen sorgte für die Datenleitung, aus der Sport- und Kulturscheune Raddusch wird die Stromversorgung abgesichert. Ortsvorsteher Ulrich Lagemann hat die Koordinierung des gesamten Vorhabens in die Hand genommen und der Nabu-Regionalverband Calau half, all dies mit einzufädeln.

Damit wird es in diesem Jahr sowohl Livebilder aus dem Vetschauer Storchennest ( www.storchennest.de ) als auch aus dem Radduscher ( www.storchennest-raddusch.de ) geben. Unter einer Voraussetzung: Die Hauptdarsteller spielen mit und bleiben den Horsten eine Storchensaison lang treu. In Vetschau war der erste Storch bereits am 29. März eingetroffen. Allerdings habe er sich bis heute etwas rar gemacht. "Wir haben ihn schon eine Weile nicht mehr gesehen", so eine Mitarbeiterin im Weißstorchzentrum.