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| 09:23 Uhr

Nach Sitzung in Lübbenau
Kabinett verspricht mehr Geld für den Spreewald

Ein Holzkahn ist bis zum Rand mit Wasser gefüllt und liegt am Ufer eines Fließes im Spreewald. Um die Region für Touristen attraktiv zu halten, muss investiert werden.
Ein Holzkahn ist bis zum Rand mit Wasser gefüllt und liegt am Ufer eines Fließes im Spreewald. Um die Region für Touristen attraktiv zu halten, muss investiert werden. FOTO: ZB / Patrick Pleul
Lübbenau. Brandenburgs Landesregierung hat am Dienstag in Lübbenau getagt. Ein Schwerpunktthema war der Spreewald. Finanzminister Christian Görke (Linke) versprach etwa 900 000 Euro zusätzlich.

Neue Details zum geplanten „Aktionsplan Spreewald“ hat die das Brandenburger Kabinett am Dienstag mit Vertretern des gastgebenden Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Lübbenua beraten. „„In einem starken Schulterschluss und Miteinander wollen wir die Potenziale des Landkreises immer besser zur Geltung bringen. Exemplarisch zeigt sich das am Spreewald, der wahrlich ein Juwel von europäischem Rang ist“, erklärte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD).

Landrat Siegurd Heinze wies auf dies bisher gute Entwicklung hin. „Dennoch bedarf es weiterer gemeinsamer Anstrengungen des Landes, des Landkreises und der Kommunen, um die weitere touristische Nutzung, bei zugleich auch Bewahrung des einzigartigen Gebietes des Biosphärenreservats mit einem abgestimmten ‚Aktionsplan Spreewald‘ zu ermöglichen“, so Heinze.

Nach Auskunft von Finanzminister Christian Görke (Linke) erhalten der Kreis sowie die Gemeinden im Jahr 2019 etwa 900 000 Euro zusätzlich vom Land. Görke: „Von 2010 bis 2019 erhöhen sich damit die Schlüsselzuweisungen von etwa 70 auf rund 80 Millionen Euro.“ Er sicherte zu, dass in den kommenden Jahren weitere Erhöhungen folgen werden.

Zur Entwicklung des Spreewalds soll unter Federführung des UmweltmMinisteriums eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe bilden. Regional Aktive würden eingebunden, versichert die Landesregierung. Bis Mitte nächsten Jahres soll ein „Aktionsplan Spreewald“ vorgelegt werden. So hat es der Potsdamer Landtag vergangene Woche auf Initiative von CDU, Grünen, SPD und Linksfraktion beschlossen.

Mit dem Plan sollen Belange der Wasserwirtschaft, des Tourismus, des Naturschutzes, der Landwirtschaft und des Wasserinfrastruktur aufeinander abgestimmt werden.