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| 02:54 Uhr

Jugend- und Sozialarbeit soll nach Vereinspleite weitergehen

Senftenberg. Die offene Treffpunktarbeit und die Schulsozialarbeit in den von der Insolvenz des Wequa-Vereins betroffenen Jugendeinrichtungen und Schulen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz soll schnell weitergehen. Dazu empfiehlt der Unterauschuss Jugendhilfeplanung dem heute tagenden Jugendhilfeausschuss des Kreistages OSL, der Auswahl der neuen freien Träger zuzustimmen. Heidrun Seidel

Schon am 1. Mai sollen diese ihre Arbeit aufnehmen können. Damit ist die Verwaltung der öffentlichen und Abgeordneten-Forderung aus dem Kreistag nachgekommen, das ursprünglich vom Jugendamt langatmig angesetzte Verfahren zu beschleunigen.

Für die einzelnen Bereiche hatte es mehrere Bewerber gegeben. Ausgewählt wurden für die offene Treffpunkt- und die sozialpädagogische Gruppenarbeit in Lauchhammer der Lausitzer Wege. e.V. Die gleiche Arbeit in Schipkau soll der Schlupfwinkel Weißwasser und Lausitzer Bildungsgesellschaft e.V. übernehmen.

In Ruhland ist der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V. vorgeschlagen. Er soll auch an der Geschwister-Scholl-Oberschule in Ruhland tätig sein.

Für die Sozialarbeit in der Comeniusschule in Lauchhammer wird - wenn der Beschluss auf der heutigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses in Senftenberg gefasst wird - die Evangelische Kirchengemeinde Lauchhammer-Mitte verantwortlich werden.

Der Ausschuss tagt am heutigen Donnerstag um 16.30 Uhr in der Aula des Friedrich-Engels-Gymnasiums.