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Indische Wissenschaftlerin in der Slawenburg

Raddusch. Hoher Besuch aus Indien wird heute in der Slawenburg Raddusch erwartet: Anlässlich eines Vortrags an der BTU Cottbus-Senftenberg im Studiengang "Heritage Conservation and Site Management", nutz Dr. Shikha Jain aus Indien die Gelegenheit, die Slawenburg Raddusch näher kennen zu lernen. red/bt

2013 war es ihr gelungen, den von ihr aufgestellten Welterbeantrag für die sechs Bergforts in Rajasthan (Chittorgarh, Jaipur, Jaisalmer Jhalawar, Kumbhalgarh und Sawai Madhopur) erfolgreich bei der Unesco einzubringen. "Ihr ist es ein besonderes Anliegen, eine der interessantesten und ungewöhnlichsten Rekonstruktionsanlagen in Deutschland zu sehen. Sie möchte sich über Rekonstruktions- sowie Restaurierungspraktiken und -techniken informieren und sich mit musealer Ausstellungsdidaktik in einer historischen Wehranlage vertraut zu machen", erklärt Anja Bodschwinna von der Slawenburg.

Shikha Jain hat einen Doktor der Architektur und ist Gründungs-Kuratorin der Stiftung des Netzwerks der indischen Kulturstädte (Indian Heritage Cities Network /IHCN-F). Außerdem hat sie an einer Reihe von Denkmalschutz-Projekten gearbeitet und ist Direktorin der Entwicklungs- und Forschungsorganisation für Natur, Kunst und Kultur in Gurgaon bei Delhi. Die Projekte der Organisation erstrecken sich über ganz Indien.