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In Lübbenau wird wieder gebaggert

In der Dammstraße wird die Fahrbahn ausgebaggert.
In der Dammstraße wird die Fahrbahn ausgebaggert. FOTO: Daniel Preikschat
Lübbenau. In der Lübbenauer Altstadt werden die Damm- und die Karl-Marx-Straße voraussichtlich bis Ende Mai fertig ausgebaut. In der Neustadt geht es los mit dem Bau des Hotels am Spreeweltenbad, und die Arbeiten am neuen Parkplatz in der Alten Huttung werden wieder aufgenommen. Daniel Preikschat

Wie Stadt-Sprecherin Mandy Kunze der RUNDSCHAU bestätigt, lasse sich der geplante Fertigstellungstermin Ende April für die beiden Altstadtstraßen nicht halten. Grund dafür seien die Witterungsverhältnisse in den vergangenen Winterwochen gewesen. Erst jetzt sei der Boden wieder soweit aufgetaut, dass es in dieser Woche mit den Tiefbauarbeiten weitergehen konnte. Dabei konnte die Karl-Marx-Straße bereits im Dezember, noch vor Einsetzen der Frostperiode, für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden. Nun müssten aber noch die Gehwege fertiggestellt werden, so Mandy Kunze. In der Dammstraße können Anwohner derweil beobachten, wie die Straße ausgebaggert wird, um im Anschluss Unterbau und neuen Fahrbahnbelag aufzubringen. Eine neue Schmutzwasserleitung hatte die Tief- und Wasserbau GmbH (TWB) in Boblitz im Auftrag des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Calau (WAC) bereits voriges Jahr verlegt.

Ebenfalls eine Winterpause einlegen lassen musste die Stadt beim Bau des Parkplatzes mit 230 öffentlichen Stellflächen in der Alten Huttung. Hier soll es nach Angaben von Stadt-Sprecherin Mandy Kunze im März weitergehen mit dem Abriss der Kellerruine auf dem Grundstück und dem Einbau eines Regenrückhaltebeckens. Bis zum Sommer diesen Jahres, so das Ziel, soll der Parkplatz in Betrieb genommen werden können.

Auf einem Nachbargrundstück in der Alten Huttung ist gleich gegenüber in dieser Woche eine neue Baustelle aufgemacht worden - dort, wo Ende des kommenden Jahres ein Hotel mit 60 Zimmern und 220 Betten eröffnet werden soll. Erste Vorarbeit leistet ein Lübbener Landschaftsbauunternehmen. Auf der Brachfläche werde die Gründecke abgenommen, damit keine Tiere mehr dort nisten können während der anstehenden Bauarbeiten, erklärt der Vorarbeiter. Mit entfernt und entsorgt worden seien auch etwa 75 Meter Gehweg. Ein kleinerer ausgetrockneter Teich, heißt es vor Ort weiter, sei vor Jahren bereits zugeschüttet worden, damit das Grundstück während einer Festveranstaltung zwischenzeitlich als Parkfläche genutzt werden konnte.