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| 01:28 Uhr

In Calau wird Stichwahl für 13. Dezember vorbereitet

Calau. Die Wahlbenachrichtigungskarten zur Bürgermeisterwahl am 29. November sind auch für die Stichwahl am 13. Ingrid Hoberg

Dezember gültig, informiert Wahlleiter Frank Böttner. Auch Briefwahl ist wieder möglich. Die Stichwahl ist erforderlich, weil keiner der sechs Kandidaten am Sonntag die absolute Stimmenmehrheit erreichte (die RUNDSCHAU berichtete).

In die Stichwahl gehen Norwin Märkisch (CDU/35,89 Prozent) und Werner Suchner (parteilos/21,27 Prozent). Märkisch hat 1446 Stimmen erhalten, Suchner 857. Von 7572 Wahlberechtigten waren 4045 zur Wahl gegangen und hatten 4029 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,4 Prozent. Das vorläufige Ergebnis aller Kandidaten ist auf der Internetseite der Stadt Calau unter www.calau.de nachzulesen. Am Donnerstag, 3. Dezember, um 18 Uhr wird im Calauer Rathaus in der Sitzung des Wahlausschusses das endgültige Wahlergebnis für die Wahl des Bürgermeisters vom 29. November festgestellt. Der Wahlausschuss verhandelt und entscheidet in öffentlicher Sitzung, teilt die Stadtverwaltung Calau mit.

Auf der Internet-Seite der Stadt können auch bei der Stichwahl die Zwischenergebnisse verfolgt werden. „Die Zahlen fließen aktuell so ein, wie wir sie eingeben. Das hat am Sonntag sehr gut funktioniert“, sagt der Wahlleiter. Um 18.49 Uhr lag das vorläufige Ergebnis vor. Böttner rechnet damit, dass bei der Stichwahl die Ergebnisse noch schneller errechnet sein werden. „Wir haben bewährte Wahlhelfer in den bekannten Wahllokalen. Auch Christina Haschke als stellvertretende Wahlleiterin bringt viel Erfahrung mit“, sagt er.

Frank Böttner hofft, dass die Calauer auch am 13. Dezember, dem 3. Advent, von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen werden. „Der hauptamtliche Bürgermeister wird alle acht Jahre gewählt. Die Wahl ist eine wichtige Entscheidung für die Stadt“, betont er. Bei der Stichwahl entscheidet, welcher Kandidat die meisten Stimmen erhalten hat. Bei Stimmengleichheit werde das Los gezogen. „Am Ende des Stichwahltags wird ein Bürgermeister gewählt sein“, so Böttner.

Ingrid Hoberg