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Hommage an die beste Band der Welt

Wehe wenn er losgelassen: Über Tische und Tresen bahnt sich Frontmann Mike Kilian den Weg zum Publikum.
Wehe wenn er losgelassen: Über Tische und Tresen bahnt sich Frontmann Mike Kilian den Weg zum Publikum. FOTO: U. Hegewald/uhd1
Altdöbern. Samstagnacht hat die Berliner Band "Starfucker" das Altdöberner Schützenhaus zum Beben gebracht. Im kommenden Jahr feiert die professionelle Rolling-Stones-Coverband bereits ihr 20-jähriges Bestehen. uhd1

Mit mehr als 800 Konzerten in ganz Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien ist "Starfucker" die meist gebuchtete Rolling-Stones-Tribute-Band Deutschlands.

"Wir wollen euch den Geschmack zwischen 15 und 500 Euro nahe bringen", ließ Frontmann Mike Kilian anklingen. Den Vergleich bezog er auf den Hörgenuss, für den Stones-Fans richtig viel Geld hinblättern müssen. Mick Jagger und Co. spielen im September und Oktober drei Konzerte in Deutschland. Mindestens sieben Gäste im Publikum haben Karten für das Konzert im Münchener Olympiastadion. "Wer weiß schon, wie lange diese legendäre Band noch live zu erleben ist", so Peter Krause, der sich am Run um die begehrten Tickets beteiligt hatte.

Mit den "Starfuckers" gab's am Samstag einen kleinen Vorgeschmack, und die Berliner Jungs machten einen soliden Job. "Ohne die Stones würde es uns nicht geben. Wir verneigen uns vor dieser Band, die wohl nie in den Himmel kommt, sondern in die Musiker-Hölle", befand Mike Kilian.

Mit Ausflügen über Tische durchs Publikum und so manchen verbalen Bonbon sorgte er permanent für überraschende Momente während der Show.

Und "The Show must go on" (die Show muss weitergehen) sagt sich Gastwirt Bernhard Dase und kündigt bereits den nächsten musikalischen Leckerbissen im Schützenhaus an. "Am Samstag, 24. Juni, gastiert die Stern-Combo Meißen im Saal", so der Schützenhauschef. Am 16. September sind die Meißner bei einem Doppelkonzert mit den Klosterbrüdern in Bernhard Dases zweiter Heimat Lieberose zu erleben.

Der Altdöberner Blues/Rock-Herbst wird am Freitag, 29. September, mit "Freygang", dem Südafrikaner Piet Botha und "Akkedis" (Kapstadt) angefahren.