Als Berufsfeuerwehrmann war er eine wesentliche Hilfe für die freiwillige Feuerwehr. „Auch hatte er damals bereits den Blick auf die umliegenden Gemeinden und war dort mit Rat und Tat zur Stelle“ , sagt Bürgermeister Axel Müller.
Mit der Wende veränderte sich alles. Wenn zu DDR-Zeiten ein Wohnungsbrand geschah, waren noch keine Atemschutzgeräte erforderlich, um Menschen zu retten. Heute entstehen giftige Gase und die Feuerwehrleute sind Gefahren ausgesetzt, die sich schwer abschätzen lassen. Bei jedem Unfall muss die Feuerwehr ausrücken. Für Holger Neumann, neben seinem Job als Chef einer Baufirma, war aber der daraus resultierende Anspruch an die Feuerwehr immer Ansporn und Motivation. Seit 1998 führt er als Stadtwehrführer die Geschicke der Vetschauer Wehr. Im Jahr 2004 wurde er zum Stadtbrandmeister berufen. (red/hk)