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Heimatverein Calau bei der Geschichtsbörse

Calau.. „Das Interesse an regionaler Geschichte wächst.“ Diese Bilanz zog der Direktor des Potsdamer Hauses für brandenburgisch-preußische Geschichte (HBPG), Gert Streit, auf der „3. Benjamin Lassiwe

Potsdamer Geschichtsbörse", bei der sich insgesamt 84 Heimatvereine, Fremdenverkehrsämter, Museen und Archive mehreren hundert an der Vergangenheit interessierten Berlinern und Potsdamern präsentierten. Auch der Heimatverein Calau gehörte zu dem guten Dutzend Vereinen aus Südbrandenburg, die den Ausstellungsbesuchern ihre Publikationen zeigten, über Museen informierten und zu Ausflügen in die Region einluden. Johannes Kamenz, Christian Lenz und Matthias Nerenz vom Heimatverein Calau stellten den Heimatkalender und weitere Publikationen zur Geschichte der Niederlausitz vor. „Die Geschichtsbörse war ein interessanter Erfahrungsaustausch, und die Gespräche mit anderen Vereinen waren wichtig“ , sagte Johannes Kamenz. „Wir haben gesehen, wie Geschichte vermittelt wird und auch eine Möglichkeit gefunden, die Jugend an historische Themen heranzuführen, um mehr Heimatverbundenheit zu erreichen“ , ergänzte Christian Lenz. Im nächsten Jahr werde es dazu das Jugendprogramm „Zeitsprünge“ geben. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.zeitspruenge.org.
„Leider war der Platz im Kutschstall aufgrund der zahlreich angemeldeten Vereine sehr knapp. Wir mussten uns mit zwei anderen Vereinen den Platz teilen“ , sagte Matthias Nerenz. Der Heimatverein Calau wolle dennoch die Geschichtsbörse im nächsten Jahr wieder für den Erfahrungsaustausch nutzen. (mn/bl/ho)