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Haus mit 36 Wohnungen verschwindet in Vetschau

Noch bis Monatsende wird der Wohnblock an der Vetschauer Pieckstraße/Gagarinstraße abgerissen. Vorläufig bleibt dort eine Grünfläche.
Noch bis Monatsende wird der Wohnblock an der Vetschauer Pieckstraße/Gagarinstraße abgerissen. Vorläufig bleibt dort eine Grünfläche. FOTO: H. Kuschy
Vetschau. 36 Vetschauer Wohnungen verschwinden bis zum Monatsende. Derzeit wird der Wohnblock an der Ecke Pieck-/Gagarinstraße abgerissen. H. Kuschy

Wie Karsten Strüver, Geschäftsführer der Wohnbaugesellschaft (WGV) auf Nachfrage mitteilt, seien diese Wohnungen kaum mehr nachgefragt gewesen. Diese kleinen Zweiraumwohnungen ohne Balkon hätten schon lange auf dem Rückbau-Plan gestanden.

Zu 100 Prozent wird der Abriss aus dem Stadtumbau-Programm gefördert. Nicht in den nächsten zwei, drei Jahren, aber langfristig müsse an weitere Rückbauten gedacht werden. Denn so viele Wohnungen würden nicht mehr gebraucht. Der Leerstand bei der Wohnbaugesellschaft liege trotz Zuzugs von Flüchtlingen aktuell bei rund 15 Prozent. Insgesamt, so bestätigt Karsten Strüver, halte Vetschau rund 60 Wohnungen für Flüchtlinge bereit.

Die beiden großen Wohnungsvermieter WGV und Wohnungsgenossenschaft haben in diesem Jahr weiteres vor. So sollen in einem Wohnblock mit fünf Aufgängen an der Straße des Friedens zwei Fahrstühle eingebaut werden. Dort würden vor allem ältere Vetschauer leben, begründet Karsten Strüver, gleichzeitg Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft. Mit der Kraftwerkstraße 1 erhält zudem der letzte Würfel der WGV dort in diesem Jahr einen Aufzug.