ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:04 Uhr

Hat sich herumgesprochen: ein super Erlebnis

Vetschau.. Mit einem stimmungsvollen Neujahrskonzert gaben der Vetschauer Musikverein und der Kulturverein am Samstag dem Jahr 2005 einen festlichen Auftakt. Rund 200 Zuhörer hatten Platz genommen. Es war das zweite Neujahrskonzert der beiden Vereine. Foto: B. Keilbach

"Dieser Jahresauftakt kam im letzten Jahr sehr gut an, viele haben mich angesprochen, es zu wiederholen und zu einer Tradition werden zu lassen", erklärte die Vorsitzende des Kulturvereins, Margit Neugebauer. Darüber hinaus könnten die Musiker bei dieser Gelegenheit die Vielfalt ihres Könnens zeigen, sich auf andere Weise präsentieren als beispielsweise beim Stadtfest. Seit November probte der Klangkörper für das Programm.
"Angesichts der Lage in der Welt haben wir uns entschlossen, dieses Konzert etwas ruhiger zu gestalten," erklärte Orchesterleiter Peter Ettelt zu Beginn. Darüber hinaus werde das Geld, das am Ende des Konzertes jeder in die Körbchen gebe, für die Flutopfer in Südasien gespendet.
Eingerahmt in die kraftvolle Hymne "Te Deum", die vor jeder grenzüberschreitenden Fernsehübertragung erklingt, und Beethovens "Ode an die Freude" transportierten die Musiker eindrucksvoll den Gedanken, dass wir alle in dieser einen Welt leben.
Als Solist brachte Lars Weber auf der Marimba, einem Percussionsinstrument, das dem Xylophon ähnelt, Klänge in die Kirche, die Assoziationen zu Afrika und Urwald entstehen ließen. Sowohl sein Solovortrag als auch das Zusammenspiel mit dem Orchester begeisterten die Zuhörer. Natürlich wussten die Musiker ihr Publikum im Verlauf des Konzertes mitzureißen. Dieses honorierte den gelungenen Jahresauftakt nicht nur mit langem Beifall, sondern auch mit dem Wunsch nach einer Zugabe. "Eigentlich dachten wir, nach Beethoven kommt nichts mehr", kommentierte Peter Ettelt augenzwinkernd. Mit dem Ra detzky-Marsch mobilisierten die Musiker die Konzertbesucher noch einmal so richtig und entließen alle mit Kraft und Schwung in den Abend.
Vielen stand die Begeisterung anschließend noch ins Gesicht geschrieben. "Das Konzert hat mir sehr gut gefallen" schilderte Christine Guddat ihren Eindruck, "Im vergangenen Jahr war ich nicht dabei, doch es hatte sich herumgesprochen, dass es ein Erlebnis ist." Auch Karsten Schenker hattte sich dieses nicht entgehen lassen: " Es war super, ein richtig festliches Konzert. Es sollte zur Tradition werden", meinte er. "Ich bin Fan von diesem Orchester", erkärte Uta Kuhla begeistert. "Mein Sohn spielt seit über zehn Jahren dort Trompete. Aber nicht nur deshalb gehe ich zu jedem Konzert."
"Wichtig ist für uns, den Zuhörern Qualität zu bieten, deshalb konzentrierten wir uns ab November auf die Vorbereitung des Neujahrskonzertes", so Harald Hoffmann. (klb)