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Harte Arbeit an der Stadtzukunft

Niko Gebel (CDU), Bürgermeister der Stadt Ortrand auf dem Prüfstand, in der Pfalz im Gespräch mit den angehenden Planern.
Niko Gebel (CDU), Bürgermeister der Stadt Ortrand auf dem Prüfstand, in der Pfalz im Gespräch mit den angehenden Planern. FOTO: Stadt Ortrand
Ortrand/Kaiserslautern. Gestaltung und Funktionalität der Stadt Ortrand stellen Studenten der Stadt- und Raumplanung an der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern derzeit gnadenlos auf den Prüfstand. Der kritischen Bestandsaufnahme vor Ort ist jetzt an der Uni ein Arbeitsgespräch gefolgt. Kathleen Weser

Bürgermeister Niko Gebel (CDU) hatte in Ortrand zuvor vor allem auf dem Topfmarkt schon einige teure Sünden im Stadtbild vor Augen geführt bekommen.

Prof. Holger Schmidt, der die Lausitz sehr gut kennt und immer wieder mit hoffnungsvollem Planernachwuchs hier arbeitet, ermuntert zur Halbzeit, "jetzt - das Ziel schon vor Augen - nicht die Puste zu verlieren". Aber das haben die Partner auch nicht vor, bestätigt das Stadtoberhaupt. Der kritische Blick von außen, ein fachliches Urteil zur Stadtentwicklung und frische Ideen für die Zukunft erhofft sich Gebel. Nach der Analyse mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung und den Altersdurchschnitt ebenso wie auf Wirtschaft, soziale Infrastruktur und Verkehr hat er sich den Fragen der Studenten gestellt.

Die arbeiten hart und glauben, "es lohnt sich und wir können den Ortrandern gute Ratschläge und Projekte mit auf den Weg geben". Das versichern Pia Heinrich, Marc Reifenschneider, Kevin Brüll und Marco Baumbusch sichtlich begeistert vom Besuch an der Pulsnitz.

"Es ist wirklich erstaunlich, welches Detailwissen sich die Studierenden in nur einer Woche aneignen konnten. Viele Ansätze lassen auf ein spannendes und gutes Ergebnis hoffen", stellt Niko Gebel nach dem Arbeitsgespräch in der Pfalz fest. Mitte Juni stellen sich der Leiter des Fachbereiches Stadtumbau und Ortserneuerung an der TU Kaiserslautern, Prof. Holger Schmidt, der wissenschaftliche Mitarbeiter Dr. Thomas Fischer und die Studenten in Ortrand im Kulturschuppen auch den Bürgern, um zur Zukunft der Kleinstadt zu diskutieren.