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| 17:21 Uhr

Auszeichnung
Handwerkskammer Cottbus ehrt ihre verdienstvollen Meister

  Bei der Festveranstaltung der Handwerkskammer Cottbus ist Zimmerermeister Klaus Altkrüger (M.) aus Lübben mit dem Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet worden. Zu den ersten Gratulanten  zählte HWK-Präsident Peter Dreißig (r.) und Hendrik Fischer (l.), Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg.
Bei der Festveranstaltung der Handwerkskammer Cottbus ist Zimmerermeister Klaus Altkrüger (M.) aus Lübben mit dem Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet worden. Zu den ersten Gratulanten  zählte HWK-Präsident Peter Dreißig (r.) und Hendrik Fischer (l.), Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg. FOTO: Uwe Hegewald
Lehde. Langjährige und verdienstvolle Meister aus ganz Südbrandenburg sind in dieser Woche von Handwerkskammerpräsident Peter Dreißig ausgezeichnet worden. Von Uwe Hegewald

Bei einer feierlichen und emotionalen Veranstaltung der Handwerkskammer Cottbus (HWK) sind am Mittwoch Urgesteine des Handwerks geehrt worden. Unter ihnen Zimmerermeister Klaus Altkrüger (Lübben), dem das Ehrenzeichen in Gold verliehen wurde, und Bäckermeister Werner Klinkmüller (Luckau), der sich ab sofort Ehrenobermeister nennen darf.

Diamantene Meisterbriefe erhielten u.a. Maler- und Lackierermeister Siegmar Ziersch (Calau) sowie Kürschnermeisterin Renate Kohl und Augenoptikermeister Gisbert Schmidt (beide Lübbenau). „Wir waren Nachbarn. Unsere beiden Geschäfte befanden sich vis-á-vis in der Lübbenauer Altstadt“, erzählt Gisbert Schmidt. Mit einem dicken Kuss, den er seiner Erika nach Erhalt des Diamantenen Meisterbriefes schenkte, bewies er seinen Charme. Wohl wissend, dass berufliche Selbstständigkeit nur an der Seite starker Partner funktioniert.

Karin Fiedermann aus Cottbus war die einzige Jubilarin, die den Mut hatte, ans Mikrophon zu treten. Die Uhrmachermeisterin bedankte sich für die „wunderbare Veranstaltung der Handwerkskammer“ und beendete ihre Ausführungen mit einem Zitat, das insbesondere das Wesen von Handwerks-meistern charakterisiert: „Das Altbewährte erhalten, geh vorwärts, nie verhalten.“

Den größten Applaus erntete jedoch Horst Müller aus Tröbitz (Elbe-Elster).   HWK-Hauptgeschäftsführer Knut Deutscher teilte den Gästen mit, dass der Schuhmachermeister genau die Schuhe trägt, mit denen er vor 60 Jahren seine Meisterprüfung bestanden hatte. Schallender Jubel brach aus, als Horst Müller den Weg zum Empfang des Diamantenen Meisterbriefes mit hochgezogenen Hosenbeinen beschritt. Gegenüber der RUNDSCHAU beteuerte er: „Die Schuhe passen noch immer wie angegossen.“