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| 02:32 Uhr

Gunther Schmidt behält Vorsitz in Vetschau

Gunther Schmidt ist alter und neuer Parlamentsschef.
Gunther Schmidt ist alter und neuer Parlamentsschef. FOTO: Hannelore Kuschy
Vetschau. Die Fußballfans unter den Vetschauer Stadtverordneten können gelassen dem morgigen Donnerstag und dem WM-Spiel Deutschland – USA entgegen sehen. Denn das Stadtparlament hat sich bereits am Montagabend sortiert: Hannelore Kuschy

Gunther Schmidt (CDU) ist aus dem zweiten Wahlgang als alter und neuer Parlamentschef hervorgegangen. Der Hauptausschuss hat nicht mehr sieben, sondern wegen der veränderten Sitzverteilung acht Mitglieder. Alle Mitglieder der Fachausschüsse sind namentlich benannt.

Alle, die ihn nicht gewählt haben, sollen es bereuen - so die Ankündigung von Gunther Schmidt (CDU), alter und neuer Vorsitzender der Vetschauer Stadtverordnetenversammlung. Auf den Stuhl schaffte er es jedoch erst im zweiten Wahlgang. In Kürze wolle er sich mit den Fraktionsspitzen treffen.

Von den 19 Abgeordneten brauchte der Gewinner mindestens zehn Stimmen. Neun bekam er, acht Axel Müller (SPD) bei zwei Enthaltungen. Der ehemalige Vetschauer Bürgermeister war für alle überraschend von Karola Schmidt (Linke) für das Amt des Vorsitzenden vorgeschlagen worden. Selbst die SPD-Fraktion zeigte sich darüber verwundert, hielten sich die Sozialdemokraten doch im letzten Augenblick mit einem Vorschlag für den Vorsitz zurück. Noch vor knapp zwei Wochen waren ganz andere Stimmen laut geworden.

Im zweiten Wahlgang hat es Schmidt mit zehn Stimmen geschafft, Axel Müller bekam neun. Er ist schließlich mit 15 Ja-Stimmen, einer Gegenstimme und drei Enthaltungen zum ersten Stellvertreter gewählt worden, Ulrich Lagemann (WGO) wurde mit elf Ja- und sieben Nein-Stimmen sowie einer Enthaltung zweiter Vertreter.

Bürgermeister Bengt Kanzler (parteilos), der sich vom Dreigestirn eine gute Teamarbeit wünschte, steht erneut dem Hauptausschuss vor. Der besteht nach einem Antrag der Bündnisgrünen nicht mehr aus sieben, sondern aus acht Mitgliedern. Die neue Sitzverteilung nach der Wahl hätte für die kleine Fraktion bedeutet, dass sie nicht im Hauptausschuss vertreten gewesen wäre. Seine Mitglieder sind nun Bengt Kanzler als Vorsitzender, Andreas Malik und Gunther Schmidt (beide CDU), Uwe Jeschke und Axel Müller (beide SPD), Ulrich Lagemann (WGO), Karola Schmidt (Linke) und Winfried Böhmer (Bündnisgrüne).