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Glücksburger Modell im starken Aufwind

Hamburg/Raddusch. Vor mehr als zehn Jahren hat die GLC Glücksburg Consulting AG (GLC) erstmalig einer Kommune in Schleswig-Holstein die touristische Geschäftsbesorgung nach dem "Glücksburger Modell" angeboten. Seither betreibt die GLC erfolgreich mit dieser Art der Geschäftsbesorgung die Vermarktung von neun Reisegebieten beziehungsweise Städten. red/bt

"Alle Destinationen weisen dabei seit Start des Dienstleisters kontinuierliche Steigerungen der Gäste- und Übernachtungszahlen aus, zum Teil sogar mit überdurchschnittlichen Zuwächsen im zweistelligen Bereich", sagt Glücksburg-Sprecherin Susann Steudtemann. "2014 war für alle unsere Standorte ein sehr erfolgreiches Jahr", erklärt Edith Seemann, Vorstand der GLC AG und Chefin des Tourismusbereiches. "Besonders bei unserem Neuzugang, dem Spreewald, trägt unser Tourismusmarketing im ersten vollen Geschäftsjahr Früchte, so Seemann. Das liege am ganzheitlichen Ansatz, sowohl vor Ort in der Destination sehr eng mit den touristischen Leistungsträgern und Partnern zusammenzuarbeiten, aber gleichzeitig im Online-Marketing und der Marketing-Strategie neue Wege zu beschreiten, so Edith Seemann weiter. Laut dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg kamen von Januar bis Dezember 2014 rund 600 400 Gäste in den Spreewald (plus 9,8 Prozent). Sie verbrachten 1,56 Millionen Nächte im Reisegebiet (plus 7,9 Prozent). 2013 zählte das Amt rund 547 000 Gäste und 1,45 Millionen Übernachtungen im Spreewald. Damit ist das Reisegebiet in 2014 stärker gewachsen als jedes andere Reisegebiet in Brandenburg. Auch in der Lutherstadt Wittenberg verzeichnete GLC in 2014 ein deutliches Wachstum. Die GLC AG betreibt das Tourismusgeschäft in Bad Malente/Holsteinische Schweiz, Friedrichskoog/Nordsee, Schönhagen/Ostsee (alle in Schleswig-Holstein), im Oberharz, in St. Andreasberg, Bad Sachsa und der Samtgemeinde Walkenried in Niedersachsen, in der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt sowie seit 2013 im Reisegebiet Spreewald.