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| 01:09 Uhr

Geschichte Pritzens und des Braunkohle-Bergbaus

Pritzen.. 1937 beginnt die Kohleförderung im Tagebau Greifenhain – der Charakter des bis dahin bäuerlichen Pritzens verändert sich allmählich. 1959 bis 1961 – erste Vorbereitungen zur Umsiedlung der Gemeinde Pritzen.


1968 - Stillstand der Tagebauentwicklung, Öl sollte aus Russland importiert werden, die Umzugspläne werden verworfen.
1970 - Wiederaufnahme des Tagebaubetriebes.
1973 - der Rat des Kreises Calau beschließt die langfristige Verlagerung des Ortes Pritzen mit den Ortsteilen Nebendorf und Neudorf.
1984 - die Hauptverbindungsstraße von Altdöbern nach Pritzen wird durchbaggert.
1987 - der größte Teil des Friedhofs der Gemeinde Pritzen wird in ein Gemeinschaftsgrab nach Altdöbern umgebettet.
1988 - letzter Gottesdienst in der 700-jährigen Feldsteinkirche in Pritzen, danach Umsetzung nach Spremberg.
1992 - Beschluss zur Stilllegung des Tagebau Greifenhain: Drei Viertel des Dorfes Pritzen hatten bis dahin dem Tagebau bereits weichen müssen.
1993/94 - das Dorf erhält mit dem Wolkenberger Glockenturm sozusagen einen Kirchenersatzbau.
1995 - Pritzen sollte laut Planung in diesem Jahr vollständig überbaggert worden sein.
1998 - Beginn der Flutung des ehemaligen Tagebaus Greifenhain, Pritzen bleibt als Halbinsel bestehen und ist seit 2002 - Ortslage der Gemeinde Altdöbern. (ueh)