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Gericht bremst schnelle Bahnlösung in Lübbenau

BI-Sprecher Uwe Pielenz (l.) beim "Verheizen" der Schranken. In diesem Jahr soll das Genehmigungsverfahren für die Bahn-Lösungen in Gang gesetzt werden.
BI-Sprecher Uwe Pielenz (l.) beim "Verheizen" der Schranken. In diesem Jahr soll das Genehmigungsverfahren für die Bahn-Lösungen in Gang gesetzt werden. FOTO: jg
Lübbenau/Berlin. Neue Fragezeichen zu den Bahnlösungen in Lübbenau: Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die Hoffnungen auf eine einheitliche Genehmigung der Pläne durch eine Behörde zunichte gemacht. Die Richter folgten der Argumentation des Eisenbahn-Bundesamtes, das sich nicht zuständig sieht für den gesamten Komplex. Jan Gloßmann

Das Eisenbahn-Bundesamt sei zwar für die Genehmigung für die Beseitigung der Bahnübergänge zuständig, heißt es in einer Mitteilung des Gerichtes. Dabei dürften andere Planungen nicht mit erledigt werden - schließlich soll am Südkopf ein Hochkreisel entstehen und die L 49 durch die Güterbahnhofstraße gelegt werden. Die Folgen des Urteils sollen im Juni beraten werden.