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Gemeinschaftsunterkunft in Vetschau schließt früher

Vetschau. (dpr) Bereits Ende Februar verlassen sämtliche Flüchtlinge die Gemeinschaftsunterkunft bei Spreewaldbauer Karl-Heinz Ricken in Vetschau. Das bestätigt Landkreis-Sprecherin Marlen Weser.

Die Unterkunft werde "aus organisatorischen Gründen" vorzeitig aufgelöst. Wie viele der derzeit dort noch verbliebenen 66 Flüchtlinge jeweils in den anderen Heimen im Landkreis untergebracht werden, stehe noch nicht fest. Der Landkreis OSL und Ricken hatten einen Vertrag mit Laufzeit bis März geschlossen.

Wie Marita Beesk von der Stadtverwaltung am Montag im Sozialausschuss informierte, seien in Vetschau nunmehr 150 Flüchtlinge in 67 Wohnungen untergebracht. 35 Kinder haben einen Platz in der Grundschule beziehungsweise in Kindergärten. Darüber hinaus soll den Neubürgern künftig ein offener Treff angeboten werden, ähnlich wie seit einigen Wochen schon in Lübbenau. Möglicherweise könnten hierfür junge Leute eingesetzt werden, die Bundesfreiwilligendienst leisten. Auch eine Fahrradwerkstatt soll den Flüchtlingen angeboten werden. Außerdem suchen die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer noch Paten, die Ansprechpartner für die Familien sein können. Darauf wies im Sozialausschuss die Vetschauerin Christiane Zimmermann hin.