Wenn man die 60 überschreitet, so wie der Verband der Volkssolidarität in diesem Jahr, ist man geneigt, ein wenig Rückschau zu halten, aber auch in die Zukunft zu schauen.
Anlässlich dieser 60 Jahre hatten wir zur Feierstunde ins Feuerwehrgebäude eingeladen. Unzählige Mitglieder und Gäste waren erschienen. Dabei war zu erkennen, wie sehr den älteren Menschen daran gelegen ist, mit anderen ins Gespräch zu kommen, um ihre teilweise aufkommende Vereinsamung zur Seite zu schieben. Das ist es auch, was wir berücksichtigen müssen, wenn wir die Arbeit unseres Verbandes neu interpretieren. Ich freue mich immer wieder, wenn an die Senioren gedacht wird. Ohne eine Kaffeetafel gibt es kein Fest in Vetschau.
So war es auch am 29. September: Frau Gräßler, Frau Gork, Bürgermeister Axel Müller und zwei Damen von der Gruppe in Senftenberg begrüßten uns. Viele Helfer waren erschienen, um uns mit Kaffee und Kuchen, später mit Getränken zu bewirten. Irgendwie fühlte man sich wohl, man war nicht allein, und diese vier Worte sollen Richtung gebend für die Zukunft sein. Sollen uns aber auch rückschauend daran erinnern, wie schnell man vergessen sein kann. Nach der Kaffeetafel wurden wir von zwei kleinen Mädchen, Luise und Lea, von der „Witja“ -Gruppe überrascht. In sorbischen Trachten mit gesteckten Hauben überreichten sie jedem Anwesenden eine Blume. Eine zu Herzen gehende Wohltat war auch ihr Vortrag eines sorbischen Liedes.
Eine weitere Freude erlebten wir, als das Calauer Amateurtheater unter Begleitung des Akkordeonspielers Lieder und Sketche vortrug. Gemeinsam sangen wir das Brandenburglied. Wir vergessen nicht: „Volks Solidarität“ ist ein sehr wichtiger Träger im Bereich der Seniorenarbeit, aber auch darüber hinaus. Wünschen wir der Volkssolidarität zum 60. Geburtstag alles Gute und weiterhin eine erfolgreiche Zusammenarbeit.