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| 02:32 Uhr

Gemeinde sieht neues Geschäft als Bereicherung

Ines Mirschinka und Lebensgefährte Marcel Präkelt im neu eröffneten Salon am Lönsplatz in Neupetershain.
Ines Mirschinka und Lebensgefährte Marcel Präkelt im neu eröffneten Salon am Lönsplatz in Neupetershain. FOTO: Uwe Hegewald/uhd1
Neupetershain. (uhd1) Am 1. Februar hat für Ines Mirschinka ein neuer Lebensabschnitt begonnen.

Mit der Eröffnung ihres Beauty Salons auf dem Neupetershainer Lönsplatz erfüllt sich die 31-Jährige einen beruflichen Traum. Mit dem Salon auf privatem Grundstück sorgt sie für mehr Attraktivität in der einst wirtschaftsstarken Gemeinde. So grüßte denn auch Bürgermeisterin Marita Theile aus ihrem Urlaubsort: "Eine schöne Bereicherung für unsere Gemeinde. Wir wünschen Frau Mirschinka bestes Gelingen und dass sich alle ihre Wünsche erfüllen."

Vor vielen Jahrzehnten wurde der Ort noch als pulsierende Gemeinde wahrgenommen. Mit der Eröffnung des Beauty Salons sehen sich die Gemeindevertreter nun darin bestätigt, örtliche Infrastrukturmaßnahmen voranzutreiben. Denn Ines Mirschinka und Lebensgefährte Marcel Präkelt hatten sich erst nach Umgestaltung des Lönsplatzes entschieden, dort ein Grundstück zu kaufen. Als das Paar mit der Wohnhaussanierung fast durch war, stelle sich die Frage: Was tun mit dem Nebengebäude? So schuf Bauherr Marcel Präkelt dort Räumlichkeiten für Kosmetik, Fußpflege und Massage. Derweil durchlief seine Lebensgefährtin eine dreijährige Ausbildung zur geprüften Kosmetikerin bei der Handwerkskammer Cottbus.

Eine der Gratulantinnen bei der Geschäftseröffnung war Katrin Schöne, die mit Ines Mirschinka in der Cottbuser Lehre die Schulbank gedrückt hatte. "Hut ab vor diesem Schritt", so die Frau aus Schwarzheide. Ines Mirschinka indes ist zuversichtlich: "In Neupetershain gibt es keinen vergleichbaren Kosmetik-Salon. In Verbindung mit Massage und Fußpflege dürfte das Angebot auch im benachbarten Welzow und den umliegenden Orten auf Interesse stoßen." Hinzu komme berufliche Erfahrung, die sie als Angestellte in einem Altdöberner Salon machen konnte. Angst vor dem Scheitern habe sie nicht. Auf keinen Fall wolle sie sich den Rest ihres Lebens vorwerfen, es nicht versucht zu haben.