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| 16:49 Uhr

Baufirma STW äußert sich nicht
Geisterbaustelle auf der A 15 –Potsdam startet Vergabe neu

Gleich nach der Autobahnauffahrt in Vetschau steht wegen der Baustelle nur noch eine Spur zur Verfügung. Doch sichtbare Arbeiten haben bislang nicht begonnen.
Gleich nach der Autobahnauffahrt in Vetschau steht wegen der Baustelle nur noch eine Spur zur Verfügung. Doch sichtbare Arbeiten haben bislang nicht begonnen. FOTO: LR / René Wappler
Potsdam/Welzow. Die Bauarbeiten auf der A 15 zwischen Vetschau und Cottbus werden verschoben. Das berichtet der Pressesprecher des Infrastrukturministeriums in Potsdam, Steffen Streu. Ein neuer Termin stehe derzeit noch nicht fest.

„Wir müssen erst ein neues Vergabeverfahren einleiten“, erklärt er. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten bereits im Juni beginnen. Doch obwohl die Firma Straßen- und Tiefbau Welzow (STW) den Auftrag zur Sanierung der Fahrbahn erhalten hatte, blieben ihre Fachleute der Baustelle fern. Dabei hatte der Landesbetrieb für Straßenwesen zum Ärger der Autofahrer auf dem freien Teil der Strecke schon ein Tempolimit angeordnet.

Das Unternehmen STW teilte dazu mit, es äußere sich nicht „zu den sehr vielschichtigen und komplexen Vorgängen zwischen dem Auftraggeber und uns“. Der Sprecher für Infrastruktur und Verkehr der CDU-Fraktion im Landtag, Rainer Genilke, sprach sich wiederum dafür aus, Schadensersatz von der Firma zu fordern. 

Der Pressesprecher des Infrastrukturministeriums äußert sich momentan nicht zu diesem Aspekt. So verweist er auf „das laufende Verfahren“. Die Auseinandersetzungen zwischen dem Landesbetrieb für Straßenwesen und der Baufirma seien noch nicht abgeschlossen.