„Am Stamm unserer Aprikose saß ein gut getarnter Nachtfalter, der Falter eines Weidenbohrers.Etwa zwei Jahre später kroch dann im Frühjahr eine große, rötlich gefärbte Raupe an der Laubenwand nach unten, die Raupe eines Weidenbohrers“, schreibt Ulrike Noatsch an die Rundschau und warnt andere Gartenfreunde vor dem Schädling. Denn Recherchen im Internet ergaben, dass der Falter am Baumstamm Eier ablegt und sich die geschlüpften Raupen in das Holz bohren. Sie fressen vier Jahre lang und verpuppen sich dann. Die Raupe kann fingerdick werden und dementsprechend sind Bohrlöcher und Fraßgänge. Befallene Bäume sind hinüber und sollten verbrannt werden. Der Weidenbohrer befällt auch Obstbäume und Ziersträucher.