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| 01:02 Uhr

Fussball-Rückblick: 2. Kreisklasse Altdöbern II hat die wenigsten Fans

Fußballkreis Spreewald.. In der 2. Kreisklasse spielen elf Mannschaften. Darunter sind aus der Region vertreten Schwarz-Gelb Boblitz, der SSV Lübbenau, Alemannia Altdöbern II und die SV Calau II. Von Rainhard Zoschenz und Stephan Teske

Insgesamt sind bisher 308 Tore gefallen. Die Gastgeber waren in 34 Spielen und die Gäste in 24 Spielen erfolgreich, nur sieben Spiele endeten mit einem Unentschieden.
Die Torschützenliste führt Ronny Peter (Hertha Niewitz) mit 15 Toren an. Gudio Giebler (Grün-Weiß Schlepzig II), Ruben Glotz (Schwarz-Gelb Boblitz) und René Oslath vom SSV Lübbenau folgen mit jeweils elf Toren.
Zu den 65 Spielen kamen 2148 Zuschauer. Den meisten Zuspruch hatten Grün-Weiß Schlepzig II mit 368 und Blau-Weiß Lubolz II mit 295 Zuschauern. Die wenigsten Fußballfans hatte Alemannia Altdöbern II. Nur 119 Zuschauer wollten in der vergangenen Saison die Heimspiele ihrer Mannschaft sehen.
Die meisten Besucher lockten die Spiele Blau-Weiß Lubolz II - Grün-Weiß Schlepzig II (80) und Grün-Weiß Schlepzig II - SSV Lübbenau, bei dem ebenfalls 80 Zuschauer anwesend waren, an.

Aufstiegsaspiranten
Um die Aufstiegsplätze gibt es einen hoch interessanten Wettkampf. Die besten Aussichten für den Aufstieg in die 1. Kreisklasse haben die SG Hertha Niewitz und Grün-Weiß Schlepzig II mit je 30 Punkten.
Schwarz-Gelb Boblitz mit 28 Zählern sowie der SSV Lübbenau mit 25 Punkten folgen in recht knappem Abstand den Spitzenteams.
Die Favoriten für den Aufstieg erreichten auch die besten Serien ohne Niederlage. In fünf Spielen erzielten Niewitz, Schlepzig II und Boblitz je 15 Punkte. Der SSV Lübbenau brachte es in vier Spielen auf zehn Punkte.
Mitentscheidend für den Platz an der Sonne werden wohl die Spielergebnisse dieser Mannschaften untereinander sein oder die Frage, wer von ihnen gegen Mannschaften von den unteren Tabellenrängen Punkte lässt.
So resultieren die beiden Niederlagen von Hertha Niewitz aus Spitzenspielen gegen Boblitz (2:3) und Schlepzig II (3:4). Schlepzig II verlor gegen Lübbenau (0:2) und ebenfalls gegen Boblitz (0:4). Boblitz ließ Punkte gegen Calau II (1:1) und Lubolz II (2:6). Der SSV Lübbenau ließ neben den Niederlagen gegen Boblitz (1:2) und Niewitz (2:3) auch gegen das „kleine“ Altdöbern (2:4) und Lubolz (4:4) Punkte liegen.

Mittelfeld und Abstiegszone
Die Mannschaften SV Calau II, Blau-Weiß Lubolz II, Einheit Drahnsdorf II und Alemannia Altdöbern II bilden das Mittelfeld in der Tabelle. Diese Vereine haben sowohl mit dem Aufstieg als auch mit dem Abstieg nichts zu tun.
In der Abstiegszone befinden sich mit Eintracht Kasel-Golzig, SV Walddrehna II und Blau-Weiß Kreblitz drei Vereine des Altkreises Luckau. Ein beziehungsweise zwei dieser Vereine (je nachdem wie viele Teams des Spreewaldkreises aus den Landesklassen absteigen) werden wohl den Weg in die 3. Kreisklasse antreten müssen. Besonders prekär scheint die Lage in Kreblitz zu sein. Erst ein Unentschieden (2:2 im Heimspiel gegen Altdöbern II am 7. Spieltag) steht bei den „Unabsteigbaren“ auf der Habenseite. Die anderen zehn Spiele verloren die Kreblitzer mehr (0:12, 1:6, 2:7, 1:5, 0:4) oder weniger (2:3) deutlich.
Der SV Walddrehna II hat sich neben zwei Heimsiegen gegen Kreblitz (7:2, 6. Spieltag) und gegen Lubolz II (2:0, 8. Spieltag) auch zwei Unentschieden auf fremden Plätzen gegen Drahnsdorf II (1:1, 1. Spieltag) und Kasel-Golzig (2:2, 13. Spieltag) erkämpft.
Kasel-Golzig wiederum hat seine beiden Siege in der Fremde errungen (4:1 in Walddrehna und 2:0 in Kreblitz). Zu Hause gelangen den „Kaselern“ erst zwei Unentschieden. (1:1 gegen Calau II und 2:2 gegen Walddrehna II).

Aufsteiger Drahnsdorf
Einheit Drahnsdorf II schnitt von den Mannschaften des Altkreises Luckau am besten ab. Neben vier Heim- und einem Auswärtssieg stehen bei dem Aufsteiger außerdem zwei Unentschieden auf der Habenseite.
283 Spieler kamen in der 2. Kreisklasse zum Einsatz. Die meisten Spieler benötigten: Walddrehna II mit 36 und Lubolz II mit 34 Akteuren. Mit nur 19 Spielern kam dagegen Kreblitz aus.

Rot- und Gelb-Sünder
33 Schiedsrichter kamen bisher in den 65 Spielen zum Einsatz.
Sie verteilten 165-mal eine gelbe, achtmal eine gelb-rote und fünfmal eine rote Karte. Nur Spieler aus drei Vereinen waren die Empfänger der der fünf roten Karten.
Die Hauptsünder waren: L. Liesk von Altdöbern II mit dreimal Gelb und einmal Rot, P. Weichert von Drahnsdorf II mit zweimal Gelb und einmal Rot. Die unfairsten Spiele waren die Begegnung zwischen Einheit Drahnsdorf II und Alemannia Altdöbern II mit dreimal Gelb und einmal Rot sowie Eintracht Drahnsdorf II gegen Hertha Niewitz. Hier gab es neunmal Gelb und einmal Gelb-Rot zu sehen.