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Frühlingsmonat fing mit Schneefall an

Zum Osterfest stand dieser Reneklodenbaum in Boblitz in voller Blüte. Seit Jahren ist es der erste Baum in der Wohngegend, der blüht. Geerntet werden kleine, grüne, runde Früchte im Juni/Juli, die eine Pflaumenart darstellen.
Zum Osterfest stand dieser Reneklodenbaum in Boblitz in voller Blüte. Seit Jahren ist es der erste Baum in der Wohngegend, der blüht. Geerntet werden kleine, grüne, runde Früchte im Juni/Juli, die eine Pflaumenart darstellen. FOTO: B. Marx/bdx1
Boblitz. Schnee, Frost und Regen im ersten Frühlingsmonat. Nur zum Monatsende hoben Sonnenstrahlen die Farbnuancen der ersten Frühlingsblüher hervor. Zur Überraschung gab es am Ostersonntag erst Frostgrade und dann die Tageshöchsttemperatur im März. bdx1

Für die Monate Januar und Februar hatte das Wetter bereits überraschenderweise eine große Parallelität mit den Prophezeiungen des Hundertjährigen Kalenders gezeigt. Erstaunlich, dass es auch für den März eine größere Übereinstimmung gab. Denn im Hundertjährigen Kalender wird auf einen völlig verregneten März mit trüben und stürmischen Tagen verwiesen.

Tatsächlich wurde an 15 Tagen Niederschlag mit einer Gesamthöhe von 44 Millimetern (44 Litern) pro Quadratmeter registriert. Von starkem Sturm blieb die Region aber verschont. Als größte Windstärke wurde der 4. Beaufortgrad, mäßiger Wind, am 2., 16., 20., 22. und am 29. März registriert.

Am meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März fielen Schnee und Regen. Acht Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter wurden registriert.

In der Nacht zum 4. März fiel das Thermometer auf minus sechs Grad Celsius. An diesem Tag gab es eine Tages-Temperaturdifferenz von 14 Grad Celsius, weil das Thermometer noch auf acht Grad Celsius am Tage kletterte. Übertroffen wurde dieses Ergebnis am 17. März, als die Nachttemperatur auch minus sechs Grad betrug und die Tageshöchsttemperatur noch 12 Grad Celsius erreichte.

In der Nacht zum Ostersonntag war die Temperatur auf minus zwei Grad Celsius abgesunken. Zur Überraschung kletterte das Thermometer aber noch auf 17 Grad Celsius.

Die Gesamtniederschlagsmenge für das erste Vierteljahr 2016 - 159 Millimeter pro Quadratmeter - liegt über dem Vorjahrswert von 139,5 Millimetern pro Quadratmeter. Im Jahre 2014 waren es sogar nur 60,5 Millimeter pro Quadratmeter.

Im Jahr 2016 fiel an 54 von 91 Tagen Niederschlag (2015 an 52 von 90 Kontrolltagen, 2014 an 33 von 90 Kontrolltagen).

Die Sonne zeigte sich im letzten Vierteljahr wenig. Gab es 2015 279 Sonnenscheinstunden an 57 Sonnentagen, gingen 2016 nur noch 201 Stunden in die Statistik ein, obwohl die Anzahl der Sonnenscheintage auf 58 Tage anstieg.

Am kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März war es regnerisch. Es gab einen leichten Nieselregen von einem Millimeter pro Quadratmeter. Die Tagestemperatur kam auf sieben Grad Celsius.

Die berühmt-berüchtigten "weißen Ostern" gab es in diesem Jahr nicht. Ganz im Gegenteil. Die Sonne schien und die Tageshöchsttemperaturen lagen zwischen Karfreitag und dem Monatsende täglich zwischen 12 und 17 Grad Celsius.