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Geputzte Linsen am Hotel Zur Eiche
Fotos von wilden Spreewaldfrauen

Burg. Niedersorbische Sprachschule hat in den Spreewald eingeladen. Hobbyfotografen festigten ihre Kenntnisse bei einem Workshop.

Hobbyfotografen haben sich im Umgang mit Blende, Belichtungszeit und ISO-Werten geübt. Zum Workshop eingeladen hatte die Niedersorbische Sprachschule Cottbus, 18 Fotobegeisterte waren dieser Einladung gefolgt. Als Szenerie stand die wilde Spreewaldnatur ums Leiper Waldhotel Eiche zur Verfügung. Models der Lübbenauer Designerin Sarah Gwiszcz boten zusätzlich jede Menge fürs Kameraauge. Ihr Label „Wurlawy“ (wilde Spreewaldfrauen) passte perfekt in die Landschaft. Am ehemaligen Forsthaus Eiche, einem verfallenen Gebäude, kam der Kontrast zwischen dem alten Spreewald und dem Neuen deutlich zum Ausdruck.

Für die Teilnehmer boten sich zahlreiche Gelegenheiten für Fachsimpeleien, Tipps zu Fototechnik machten die Runde unter den Fotografen und wieder mal die alte Erkenntnis: Der Fotograf und nicht die Kamera macht das Bild.

Mit den Workshops der Sprachschule wird eine Verbindung zwischen der Tradition, der Natur und den aktuellen Bedürfnissen der Handelnden geschaffen. Die Fotografie erweist sich dabei als besonders geeignetes Medium, die Schönheit des Spreewalds weit zu verbreiten: Fast alle Fotografen haben die Fotos auf ihren Webseiten präsentiert oder zeigen sie in den Socialmedia-Plattformen. Pro Jahr gibt es zwei Fotoworkshop-Termine.

Informationen gibt es im Internet unter der Adresse: www.sorbische-wendische-sprachschule.de