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| 09:51 Uhr

Natur und Umwelt
Katastrophen im Wald: Forstleute beraten in Lübbenau

Zusammenkunft der Forstleute in Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) am Donnerstag mit zahlreichen Gästen aus der Landes- und Kommunalpolitik.
Zusammenkunft der Forstleute in Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) am Donnerstag mit zahlreichen Gästen aus der Landes- und Kommunalpolitik. FOTO: LR / Jan Siegel
Lübbenau. Mit Katastrophen im Brandenburger Wald beschäftigen sich Forstfachleute am Donnerstag bei einer Tagung in Lübbenau. Dass die Lage in den Wäldern teilweise „katastrophal“ ist, hat gerade dieser Sommer gezeigt.

Mitglieder des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) haben sich am Donnerstag im großen Saal des Rthausesvon Lübbenau versammelt. Der BDF ist ein Zusammenschluss von Forstmitarbeitern und versteht sich als Interessenvertretung des Berufsstandes.

Bei der Tagung der Waldexperten in der Spreewaldstadt ging es um „Katastrophenmanagement in der Forstwirtschaft“. Und der Katastrophen gibt es in Lausitzer Wäldern gerade jetzt so einige.

Die zahlreichen Waldbrände dieses Sommers haben beispielsweise gezeigt, welche Herausforderungen klimatische Veränderungen auch in unserer Region haben können.

Seit langem erwartet wird auch die Ankunft der tückischen Afrikanischen Schweinepest, die auch Hausschweine tötet und deshalb mit zum Teil drakonischen Maßnahmen auch in Brandenburger Wäldern bekämpft werden soll.

Ein Thema bei den Forstleuten in Lübbenau war aber auch die nach wie vor latente Bedrohung durch den Eichenprozessionsspinner, der in jedem Jahr auch in Brandenburger Eichenbeständen große Schäden anrichtet.

(si)