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| 02:42 Uhr

Förderverein Kunstdorf Raddusch gründet sich am 10. März

In diese Geotubes war das Ockerschlamm-Wasser-Gemisch gepumt worden.
In diese Geotubes war das Ockerschlamm-Wasser-Gemisch gepumt worden. FOTO: hk
Raddusch. Raddusch bekommt einen neuen Verein. Am 10. März wird sich der Förderverein Kunstdorf Raddusch gründen. Wie Matthias Nevoigt, eines der sieben Gründungsmitglieder, sagt, soll eine Pyramide aus Ockerschlamm eines der ersten Projekte werden. H. Kuschy

Radduscher wollen Kunst in ihr Dorf holen. Dazu werden sie am Donnerstag, 10. März, 18.30 Uhr, im "Gasthof zum Slawen" den Förderverein Kunstdorf Raddusch gründen. Er werde sich als Ergänzung zu allen anderen Vereinen wie dem Tourismus- und dem Heimatverein im Ort verstehen.

Zu den ersten Projekten soll Matthias Nevoigt zufolge die Aquamediale gehören, "von der wir einen Teil im kommenden Jahr nach Raddusch holen wollen". Gemeinsam mit weiteren Vereinen, kommunalen Einrichtungen und Privatpersonen sollen weitere Kunst- und Kulturprojekte ins Dorf geholt werden, das nach wie vor den Weg zum Staatlich anerkannten Erholungsort gehen will.

Eine Pyramide aus Ockerschlamm könnte das zweite große Vorhaben in Raddusch werden. Hinter dem Sportplatz des Vetschauer Ortsteils waren über Monate Geotubes mit einem braunen Schlamm-Wasser-Gemisch aus dem Radduscher Absetzbecken vollgepumpt worden. Der entwässerte Schlamm könnte das Baumaterial für die große Pyramide werden. "Dazu wollen wir mit der BTU Cottbus-Senftenberg zusammenarbeiten, die klären wird, wie dieser entwässerte Schlamm so verfestigt werden kann, dass man mit ihm bauen kann", sagt Matthias Nevoigt. Der argentinische Künstler Mario Asef wird sein Projekt am 10. März vorstellen. Weitere Künstler aus dem Spreewald können im neuen Verein eine Heimstatt finden, wie auch andere Mitglied werden können.