Pfingsten und Segler des Fliegerclubs (FC) Bronkow gelten seit Jahren als intakte Beziehung. In diesem Jahr war diese brüchig, weil Corona einen Keil zwischen die Liebenden getrieben hat. Laut Veranstaltungskalender sollte an den zurückliegenden zwei Wochenenden der 2. Spreewaldpokal ausgetragen werden, ein Wettbewerb dessen Ursprung im Vergleichsfliegen „Wilsche – Schäferstuhl – Bronkow “ zu finden ist.
Zweck der Veranstaltung ist die Förderung des Strecken- und Leistungssegelfluges, die Ermittlung von Siegern in der Clubklasse und in der Offenen Klasse, sowie die Pflege von vereinsübergreifenden Traditionen der Fliegerclubs aus Ost und West.

10. Bronkower Vergleichsfliegen findet 2021 statt

Daraus wurde aber nichts. Das stabile Wetter nutzten die Segelfliegerpiloten aus Bronkow für interne Ausflüge in den Lausitzer Himmel und zum Trainieren. „Das wurde aber auch Zeit. Aufgrund von Corona konnten wir in diesem Jahr erst sehr spät ins Fliegerjahr starten“, bringt Steffen Roblick die allgemeine Betroffenheit auf dem Segelflugplatz zum Ausdruck. Zudem beklagt der Club-Schatzmeister die fehlenden Einnahmen, die Pokalwettbewerbe versprechen.
Das 10. Bronkower Vergleichsfliegen soll nun 2021 nachgeholt werden. Es wird Ende des Jahres eine neue Ausschreibung  und  Anmeldung geben, kündigt das Wettbewerbs-Team an.
Inzwischen verdichten sich die Hinweise, dass auch das jährliche Sommerlager aufgrund von Corona sprichwörtlich ins Wasser fällt. Vom 27. Juni bis 11. Juli 2020 ist mit der Ankunft von zahlreichen Pilotinnen und Piloten aus mehreren Bundesländern gerechnet worden, die die vorzüglichen Gegebenheiten im Lausitzer Luftraum auskosten wollten.