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| 02:41 Uhr

Fläming-Skate wird nicht mehr erweitert

Jüterbog. Um die Zukunft der Skate-Arena wie auch die der Fläming-Skate insgesamt ging es in dieser Woche in Jüterbog. Dabei machte Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) klar, dass aufgrund der schlechten Haushaltslage des Kreises mit einer Erweiterung der Fläming-Skate nicht zu rechnen ist; auch nicht mit einer Anbindung der Jüterboger Altstadt an die Skate-Arena. Hartmut F. Reck

Eher müsse man sich fragen, welche Rundkurse der inzwischen 230 Kilometer langen Fläming-Skate stillgelegt werden.

An der Skate-Arena entstand in den vergangenen Jahren das Herzstück der Skaterbahn, wo einst das Reiterstadion Hauschteckslust war. Neben den vielen Anlagen könnten noch weitere Dinge entstehen wie Skaterhalle, Biathlonzentrum und Draisinenbahn-Einstiegspunkt. Auch eine Wiederbelebung des einstigen Parks, den der erste preußische Landrat Hauschteck dort vor fast 200 Jahren hat anlegen lassen, würde ins Konzept passen, sagte Erik Scheidler, Sachgebietsleiter Tourismus im Amt für Wirtschaftsförderung. Er managt seit Jahren mit zwei Mitarbeiterinnen die Fläming-Skate und die Skate-Arena. Beides seien nachweislich entscheidende Faktoren dafür, dass Touristen in die Region kommen, sagte Scheidler.

Er sei froh, dort ein so schlagkräftiges Team zu haben, berichtete Amtsleiter Siegmund Trebschuh: "Wenn wir die Skate-Arena als Landkreis betreiben, muss sie uns auch gehören." Genau das ist bisher nicht der Fall. Der Kreis beziehungsweise zuvor seine Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWFG) hat die Anlagen auf dem Grund und Boden der Stadt Jüterbog gebaut. Dies wurde bisher mit einem Nutzungsvertrag geregelt, soll jetzt aber durch die Änderung der Eigentumsverhältnisse endgültig geklärt werden.

Jüterbog erhofft sich dadurch nicht nur eine Entlastung der Belastungen, sondern hegt auch die Hoffnung, besser an die Arena angebunden zu werden.

Der Landkreis hat aber schon deutlich gemacht: Nich nur Jüterbog befindet sich in der Haushaltssicherung, sondern auch der Kreis. Und der Fläming-Skate sei immer noch eine freiwillige Aufgabe. Die Skate-Arena verfügt über eine ovale Wettkampfbahn von 200 Metern Länge und 5,85 Metern Breite, ein 20 x 40 Meter großes Hockeyfeld und einen 500 Meter langen und sechs Meter breiten Straßenkurs. Er verfügt über Links- und Rechtskurven sowie Steigungen und Abfahrten. Die Anlagen sind für Wettkämpfe geeignet. Dort fanden bereits Deutsche und Europa-Meisterschaften statt. Für Zuschauer gibt es 800 überdachte und 600 freie Sitzplätze.