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Firmen wollen Demokraten unterstützen

Lübbenau. Insgesamt 22 Firmen, Gemeinschaften, Schulen und Vereine haben die Drohung gegen Bürgermeister Helmut Wenzel im Zusammenhang mit dem Flüchtlings-Thema verurteilt. Eine entsprechende "Erklärung für Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit" ist am Freitag veröffentlicht worden. Jan Gloßmann

Zu den Unterzeichnern gehören die beiden großen Lübbenauer Wohnungsunternehmen, das Biosphärenreservat, der Tourismusverein, die Kahnfährgenossenschaft am Großen Hafen, Unternehmen wie das Autohaus Lowka oder Emis Electrics, das Paul-Fahlisch-Gymnasium und die Seelenbinder-Grundschule, die Stadtwerke, das Schloss Lübbenau und viele andere.

Mit dem Drohbrief gegen den Bürgermeister seien "Grenzen des Hinnehmbaren deutlich überschritten". Die Unterzeichner bekennen sich als Lübbenauer "ausdrücklich und ohne Kompromisse zu unserer freiheitlichen, demokratischen Grundordnung und stehen für die im Grundgesetz verankerten Menschen- und Grundrechte ein". Der Erhalt der Grundrechte und demokratisch gewählte Volksvertreter würden vehement mit rechtsstaatlichen Mitteln verteidigt.