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| 14:52 Uhr

Kahnfahrt Spreewald
Feuerwehr setzt Anlegesteg in Lehde instand

Wolfgang Gahl (li.) im Gespräch mit Stegnutzer Günther Scholz.
Wolfgang Gahl (li.) im Gespräch mit Stegnutzer Günther Scholz. FOTO: Peter Becker
Lübbenau/Lehde. Brüchige Stellen durch Mittel des Fördervereins ausgebessert. Ältere Menschen können Kahn nun wieder problemlos erreichen.

Es gibt Lehder Bürger, die seit eh und je auf den Kahn angewiesen sind, um zu ihren Grundstücken zu gelangen. Ob nun Einkauf oder Brennholz – alles muss an der Verladestelle in den Kahn umgeladen werden. Traditionell finden Postanlieferung und Müllabfuhr heute noch auf dem Wasserweg statt. Daran sind die Anwohner gewöhnt. Schwierig wird es erst, wenn der Steg brüchig wird und die eigene Beweglichkeit nachlässt. Besonders ältere Menschen hatten zuletzt mit diesen widrigen Bedingungen zu kämpfen.

Die Lehder Feuerwehr hat nun kurzerhand den Steg, der seit Monaten auf seine Instandsetzung wartet, in eigener Regie repariert. Möglich wurde das Vorhaben mit Mitteln des Fördervereins Lehde. Wolfgang Gahl und Harry Filko haben so einen Ein- und Ausstieg geschaffen, der es auch älteren Menschen wieder ermöglicht, mit weniger Schwierigkeiten den Kahn oder das Ufer zu erreichen. Wolfgang Gahl: „Wir sehen einen funktionierenden Steg auch als Rettungsmöglichkeit, denn im Notfall müssen wir problemlos verletzte oder kranke Personen liegend vom Kahn in den Krankenwagen heben können.“

Anwohner Günther Scholz lobt die Initiative: „Nun ist es auch für uns wieder leichter und sicherer geworden – die Feuerwehrkameraden haben eine saubere Arbeit abgeliefert. Auch können wir unsere Urlauber wieder einfacher mit ihrem Gepäck an der Verladestelle abholen.“